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Kulinarisches - Kochen mit der WG

Bayerische Creme auf Himbeerspiegel

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für 4 Personen braucht man:


- 1 Vanileschote alternativ ein Päckchen Vanillezucker
- 1/4 L Milch
- 4 Eigelb
- 100 g Zucker
- 8 Blatt Gelatine
- 500 g Schlagsahne

Für den Himbeerspiegel braucht man eine Packung gefrorene Himbeeren (natürlich gehen auch frische, wenn man sie bekommt und sich das leisten möchte) und etwas Puderzucker (nach Geschmack).

Zuallererst trennt man die 4 Eier sorgfältigst! Eiweißreste können wir nicht gebrauchen, die gerinnen nur blöde. Dann verrührt man den Zucker mit den vier reinsten Eigelben (sagt man das so? was ist der Plural von Gelb?) langsam cremig, aber nicht schaumig (wie sagte einst ein Assi so schön? "Erfahrungswert".
Dann kocht man die Milch zusammen mit der Vanille (in welcher Form auch immer) auf. Anschließend gibt man die aufgekochte Milch unter Rühren zur Eimasse.
Eigentlich müsste man den Topf jetzt auswaschen, damit keine störenden Milch(haut)reste dran sind, aber ich hab das immer weggelassen, so störend fand ichs nicht.
Dann gießt man nämlich die Creme in den Topf zurück. Jetzt muss man den Herd auf niedrige bis mittlere Stufe schalten und die Creme unter ständigem Rühren erhitzen, aber keinesfalls kochen!!!! Sonst wäre aaaaaalles ruiniert!!!!!
Jetzt kommt meine Lieblingsstelle:
Die Creme "bis zur Rose abziehen" - das bedeutet, wenn man den Kochlöffel aus der Creme herausnimmst, er dann mit Creme überzogen ist, und man draufpustest, entsteht so ein schönes rosettenartiges Muster. Also einfacher ausgedrückt, die Creme ist dick genug, dass sie den Löffel ohne weiteres überziehen kann und nicht runtertropft. Außerdem macht sie Muster beim Draufpusten.
Dann weicht man die Gelatine ein und löst sie in der warmen Creme auf. Hin und wieder muss man jetzt noch Rühren, aber ansonsten kann man sie ein Weilchen in Ruhe lassen, bis sie ordentlich ausgekühlt ist und zu gelieren beginnt (ganz wichtig: zu gelieren BEGINNT - sie soll noch nicht vollständig geliert sein!)
Zu diesem Zeitpunkt könnte man auch aufhören, dann hätte man eine Englische Creme - oder einfacher: eine Vanillesauce (allerdings müsste man für ne Sauce die Gelatine weglassen).
Bayerische Creme schmeckt aber noch besser, deshalb schlägt man jetzt die Sahne so steif wie geht (ohne, dass die zu Butter wird, versteht sich!) und zieht sie unter die Creme.
Nun ist die Creme fast fertig, man muss sie nur noch in kalt gespülte (für den Fall, dass man sie stürzen will) Dessertschalen oder eine große Schüssel füllen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sie schlussendlich doch noch ordentlich gelieren kann.

Für den Himbeerspiegel muss man nun die (aufgetauten) Himbeeren mit Puderzucker pürieren und anschließend durch ein feines Sieb passieren, damit die doofen Kerne draußen sind (je größer das Sieb desto besser, sonst braucht man eeeeeewig!).

 

Phutzi am 19.1.07 13:02


Schweinelende mit Champignogn-Tomaten-Sauce und Rosmarinkartoffeln


Zutaten:

  • pro Person ein Schweinelendchen

  • eine Schale frische Champignons

  • zwei Gläser getrocknete Tomaten in Öl

  • 1 Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • etwas Mehl

  • etwas Wasser oder Weißwein

  • Milch

  • ein halber Becher Schlagsahne

  • etwa 2 Esslöffel Frischkäse

  • Kartoffeln, möglichst frisch mit schöner Schale

  • Rosmarin (vorzugsweise frisch, aber es schmeckt nachgewiesenermaßen auch mit getrocknetem)


Zubereitung:

Die Kartoffeln werden gewaschen und ca. 20 min gekocht. Währenddessen würfelt man die Zwiebel und dünstet sie in etwas Öl in einer tiefen Pfanne glasig. Die Champignons werden in Scheiben geschnitten, zu der Zwiebel gegeben und ebenfalls angebraten. Wenn man den Eindruck hat, die Pilze wären genug angebraten, bestäubt man sie mit Mehl und löscht das ganze mit etwas Wasser/Wein ab. Dann gibt man etwas Milch dazu (die Mengen obliegen hierbei dem Augenmaß), lässt etwas köcheln und gibt dann den halben Becher Schlagsahne zu (wenns beliebt, darfs ein bisschen mehr sein). Sodann lässt man die Sauce auf kleiner Flamme weiterköcheln und wendet sich den Kartoffeln zu. Wenn diese einigermaßen durch sind (muss nicht ganz sein), schneidet man sie in Viertel-Speitel (wenn die Schale glatt und sauber ist, kann man sie mitessen) und brät sie in einer großen heißen Pfanne mit Öl von allen Seiten knusprig braun an. Währenddessen kann man schonmal den Knoblauch fein hacken und die Tomaten in Streifen schneiden. Kurz vor dem gewünschten appetitlichen Bräunungsgrad der Kartoffeln fügt man den Knoblauch, den Rosmarin und etwa die Hälfte der Tomaten zu und brät noch ein bisschen weiter. Nun kann man sich erneut der Sauce für den letzten Schliff zuwenden. Die andere Hälfte der Tomaten muss jetzt dahinein, die zwei Esslöffel Frischkäse werden untergerührt und gewürzt ist auch nicht. Letzteres tut man mit Salz und Pfeffer und nach Belieben Kräuter der Provence oder auch einfach Rosmarin.

So, nachdem Sauce und Kartoffeln nun bereit stehen, kann man auch noch schnell die Lenden waschen, salzen, pfeffern und anbraten. Dann kann auch schon angerichtet werden!

Phutzi am 16.1.07 20:54


Kräuterkruste

So, hier kommt mal das versprochene Rezept für die Kräuterkruste, mit der man alle möglichen essbaren Sachen überbacken kann:

achtung: die krustenmasse muss vorher mindestens 1-2 stunden kühlen!

man braucht (z.B. für 4 große gefüllte Tomaten) :

- 5 Scheiben Toastbrot

- 1 Topf Basilikum

- 1 Bund Petersilie - 50g Creme fraiche

- 100g weiche Butter zur not gehts auch mit getrockneten kräutern, ist aber ned von mir zu empfehlen, weil man den unterschied schon noch rausschmeckt! sollte keine creme fraiche da sein, geht auch zur not frischkäse (z.B. schnittlauchring)

so wirds gemacht:

- Toast entrinden, würfeln und so klein wie irgendwie möglich machen (praktisch wäre ein alleszerkleinerer, aber wer hat den schon), nach möglichkeit fein mahlen

- Basilikum und Petersilienblättchen abzupfen, waschen und grob hacken. Mit creme fraiche zusammen pürieren. Basilikumpaste mit butter und toastbrot vermengen (tip: geht am besten mit der hand).

- die masse dann in einem streifen auf ein stück backpapier geben und mit hilfe des papiers zu einer rolle formen (durchmesser größer als der durchmesser der tomaten!).

- gut einwickeln und 1-2 stunden kühl stellen die kruste wird auf die zu überbackenen sachen nach wahl gelegt und im ofen bei 225 grad ca 10 minuten gebacken. achtung: die kruste schaut ned unbedingt hart aus, auch wenn sies dann schon ist, also lieber mal öfters ofen aufmachen und festigkeit überprüfen!

kochabend am 11.1.07 14:39


Lauch Quiche

Für 4-6 Personen

 Für den Teig:

  • 120g kalte Butter
  • 240g Mehl
  • 1 Prise Salz


Für den Belag:

  • 600g Lauch
  • 400g Chamignons
  • 1EL Butter
  • 1Bund Petersilie
  • 200g Crème fraîche
  • 150g geriebener Hartkäse
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer

Für den Teig Butter in kleine Stücken, Mehl Salz und etwa 2 EL kaltes Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie rund ausrollen und eine Springform damit auskleiden, dabei einen Rand formen. Den Teig in der Form etwa 1 Stunde kalt stellen.

Für den Belag den Lauch putzen, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Pilze in feine Ringe scheiden.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und Lauch in einr Pfanne zerlassen und Lauch und Pilze darin bei starker Hitze ungefähr 5 min braten, abkühlen lassen.

Petersilie abbrausen, trockenschütteln und die Blättchen fein hacken. Mit der Crème fraîche, dem Käse und dem Ei mischen und unter den Lauch mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Lauchmasse auf dem Teig verstreichen, die Quiche im Ofen etwa 40 Minuten backen. Quiche vor dem Anschneiden mindestens noch 10 Minuten stehen lassen.

Judith am 16.11.06 17:18


Lachs-Quiche

Für 6 Personen


Für den Boden:

  • 200g Mehl
  • 1Prise Salz
  • 100g Butter, kalt
  • 75ml Wasser

Für den Belag:

  • 400g Lachs, geräuchert
  • 1 TL Meerrettich, gerieben
  • 150g Mascarpone
  • 2 Eier
  • 1 EL Mehl
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Dill


Aus Mehl, dem Salz, der Butter und dem Wasser einen Mürbeteig zubereiten, mindestens 2 Stunden kalt stellen. Dann in die gebutterte Springform gegeben und nochmals kaltstellen.


Den Backofen auf 250°C vorheizen. Die Lachsscheiben locker zu Schleifen legen. Nur so viel Meerrettich mit dem Mascarpone verrühren, dass der Käse nicht zu scharf schmeckt.

Den Teigboden mit der Gabel mehrmals einstechen, 1 Ei trennen und den Teigboden mit etwas Eiweiß bestreichen. Den Mascarpone darauf streichen und die Lachsschleifen darauf verteilen.
 

Das restliche Eiweiß und das Eigelb mit dem ganzen Ei verquirlen. Das Mehl mit wenig von der Milch anrühren und mit der übrigen Milch, der Sahne und den Eiern mischen und mit Pfeffer, Salz und Dill abschmecken. Die Eiersahne dann über den Lachs gießen.


Ca. 30-35 min backen.


Judith am 16.11.06 17:12


Hähnchenbrustfilet süß-scharf

von Susi und Hannes (2.11.06)

 


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Zutaten (6 Personen):

  • 6 Hühnerbrustfilets
  • 9 EL Honig
  • 12 EL O-Saft
  • 6 EL helles Sesamöl
  • 6 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Sambal Olek
  • Speisestärke
Die Hühnerbrüste werden mit der Speisestärke eingerieben, in eine Auflaufform gelegt, mit der zuvor aus oben genannten verbleibenden Zutaten angerührten Soße übergossen und bei 300 °C (Grillstufe) ca. 9 Minuten pro Seite gegrillt.

 

Phutzi am 7.11.06 00:23


Mascarpone-Beeren-Dessert

da darum gebeten, versuch ich mal, ein rezept aufzustellen.

also als erstes mache man das sandgebäck/den sandkuchen/den sandkeks

rezept hierzu:

Zutaten :
150 g Zucker
125 g Butter
100 g gehackte Mandeln
40 g Mehl
3 Eier
1 Prise Salz
1 Gläschen Kirschschnaps
Rezept :

Die Mandeln mit der Hälfte des Zuckers vermischen. In einer Schüssel die Butter und den Rest des Zuckers mit einem Schneebesen verrühren. Wenn die Mischung weiß wird, die Mandeln und die Eier dazugeben und verrühren. Das Salz, das Mehl und den Kirschschnaps beimengen. Den Teig in die gefettete Backform geben und bei 150°C (Th.5) 40 Min. backen.

Mit genügend Können schafft es vielleicht auch der ein oder andere, aus dem Kuchen etwas sehr flaches zu schaffen, das nicht nach sandkuchen, aber trotzdem annehmbar schmeckt. Dies kann man anschließend mit etwas Fingerspitzengefühl (am besten man trommelt leicht anmutig mit einem Kochlöffel darauf) verschiedene Figuren (wie in meinem Falle Sterne) ausstechen.


Rezept zur Mascarponecreme:

man nehme Sahne und schlage sie steif. ACHTUNG: NICHT zu Butter schlagen. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, Weidi zu rate zu ziehen. (ein dickes dankeschön nochmal meinerseits). anschließend mit Mascarpone vermengen und je nach geschmack mit zucker/vanillezucker/evtl alkohol abschmecken. (aus zeitmangel habe ich diese Aufgabe an die äußerst vertrauenswürdige Julila übergeben, auch hier ein dickes dankeschön meinerseits).


Rezept zu den angebratenen (roten) Beeren:

Im optimalen Falle sollte man frische Beeren verwenden. Da dies doch leider zu dieser Jahreszeit nicht möglich war, musste auf Tiefkühlbeeren zurückgegriffen werden. Der Nachteil daran ist, dass man eher ein kleines aber leckeres Süppchen erhält.

Zunächst erhitze man eine Pfanne mit Butter, etwas Zucker und Honig. Anschließend gebe man die Beeren dazu. weiterhin Zucker und Honig beimengen, bis es geschmacklich gefällt. Sobald dies der Fall ist, nehme man eine Judith (ich hoffe, ich diskriminiere hier niemanden, falls es doch wer anders war, mein hirn ist zu einer walnuss geschrumpft...) und lasse sich an den kardamom , der noch mit rein muss, erinnern.
Wenn die Beeren fertig sind, vom Herd nehmen und mit Balsamico (am besten aceto balsamico tradizionale) abschmecken.


Serviervorschlag:

Zuerst die Beeren auf den Teller, einen Kleks Mascarponecreme auf die Beeren und zum Schluss noch die Sandsterne.


Wem dieses Rezept zu ausführlich ist, bitte bescheidsagen, dann kürz ichs wieder.
Babs am 7.11.06 20:04





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