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Logbuch Kochabend

Magis Geburtstagskochabend (11.01.2007)


Anwesend: der Kochabend (später auch Magis neuer Mann)


Essen:

  • lecker Lachs-Kokos-Kartoffel-Auflauf, selbstverständlich vom Geburtstagskind liebevoll zubereitet

  • lecker Chocolat-Pavot-Torte, selbstverständlich vom anerkannt besten und produktivsten Tortenlieferanten Weidi kreiert


Dieser Kochabend war in mehrerer Hinsicht ein ganz besonderer. Nicht nur der Tatsache wegen, dass es Magis Geburtstagskochabend war, nein, auch weil dieser Abend voller Ereignisse steckte, die so in der regulären Abfolge eines ganz gewöhnlichen Standardkochabends noch nie stattgefunden haben. Diese Ereignisse nun steigerten sich im Laufe des Abends beinahe exzessiv, begonnen mit einer relativ harmlosen Rebellion, die eine spontane Umkehrung der Menüfolge darstellte, über eine äußerst gefährliche Exkursion in die Arme einer bedrohlichen Naturgewalt, bis hin zu eiskaltem Mord aus krankhafter Eifersucht.


Lassen wir uns nun also zurückkehren an den Ort dieser schrecklichen Geschehnisse und noch einmal Revue passieren, was genau sich am Donnerstag, den 11.01.2007 zwischen 19 und 24 Uhr am Petuelring zugetragen hat...


Es begab sich aber zu einer Zeit, als ein normaler Standardkochabend begann. Die Köchin traf pünktlich ein und machte sich sodann eifrig ans Werk, ihre Köstlichkeit eiligst zu Tisch zu bringen. Doch trotz eines gut kalkulierten Zeitplanes, kam es zu einem Problem. Ein Problem, das bereits häufiger auftrat und wiederholt dem Vergessen anheim fiel. Der Ofen vertrug sich nicht sonderlich mit den, wenn auch liebevoll extradünn geschnibbelten, Kartoffeln und buk sie betont langsam, um ihnen – und uns - ein möglichst ausgedehntes Leiden zu bescheren. Unsere hungrigen Mägen zogen sich gequält zusammen, bei dem Gedanken an die bevorstehende Wartezeit. Um diese zu überbrücken, wurden daher schon vorzeitig die Gläser erhoben, um mit herrlich prickelndem Schaumwein auf das Geburtstagskind anzustoßen. Da dies aber noch längst nicht die Leere in unseren Mägen zu füllen vermochte, beschlossen wir, uns vor dem heißersehnten Hauptgang an der Torte gütlich zu tun.

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Während wir nun also genussvoll diese himmlische Kreation hinunterschlangen, hoben wir, beflügelt durch den Champagner in Glas, Torte und Tortendeko, zu einer niveauvollen Diskussion über den Alkoholgehalt dunkler Rotweine an. Wieso sind die von dunklerer Farbe schwerer als leichte Rotweine? Mag es an der Schale liegen oder an den statistisch verteilten faulen Exemplaren, die womöglich auch die Farbe ausmachen? Diese Erkenntnis schockierte uns zutiefst. Auch schockierend war für unsere tapfere Judith, zu erfahren, dass die Magi den Eindruck erweckte, sie wisse besser Bescheid in Judiths Fach als diese selbst. Dies ängstigte sie über die Maßen. Zu ihrer Verteidigung und Judiths Beruhigung, hob die Magi zu einer umfassenden Erklärung darüber an, dass sie nur eine „Wendy ohne Pferd“ sei. Um ihrer Oberflächlichkeit und Coolness zu fröhnen, behauptete sie, sei sie jeden Tag in der Innenstadt und wisse genau, dass dort kein „Mr & Lady Jeans“ zu finden sei. Desweiteren lebt sie in ständiger Angst, es gäbe unter dem ganzen Haufen agressiver Frauen, mit denen sie sich täglich in ihrer Bildungsstätte umgibt, einige Exemplare, die für immer teuerere und coolere Kleidungsstücke bestitzen als die Beklagenswerte, die deshalb auf ewig vergeblich mit ihnen mitzuhalten versucht, selbst wenn sie noch so viel von ihrem sauer verdienten BaföG für Klamotten ausgibt. Diese Tatsache bestürzte uns zutiefst, war doch die nun so oberflächliche Magi zu einer früheren Zeit „ganz cool und anders... also nicht cool , aber anders“. Diese Wandlung mussten wir jedoch zu unserem Entsetzen auch bei unserer Barbara feststellen. Da sie nun auch den Coolen in ihrem Semester angehört, obliegt es ihr nicht mehr, mit niederen, uncooleren Menschen zu sprechen. Das wäre unter ihrer Würde und ganz und gar nicht im Sinne ihrer geschätzten coolen Gefolgsleute, die ihr den Umgang mit derartigen Subjekten strengtens untersagten. Ebenfalls auf bloße Äußerlichkeiten fixiert zeigte sich zudem noch unser Julchen, was sich in gieriger Habsucht gegenüber der Barbara äußerte: „Ich will deine Haare nicht machen, ich will sie haben!“ Um uns die Wartezeit ein wenig kurzweiliger zu gestalten, kam die Idee auf, dem „Gemüsekrimi“ von Willy Astor zu lauschen, da einige Banausen dieser noch nicht zu Ohren gekommen ist (die PFP muss sich schändlicherweise dazuzählen). Damit dies möglich werden konnte, musste zunächst die Magi zum Schweigen gebracht werden. Da dies aber durch die PFP nicht bewerkstelligt werden konnte, („Halt den Mund!“ ) musste dieser Programmpunkt des Abends leider entfallen.

Stattdessen ging man zu einem weiteren erfreulichen Teil des Abends über: die Bescherung des glücklichen Geburtstagskindes. Dies ist der Moment, in dem Magis neuer Mann in ihr Leben trat.

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Doch allzu früh sollte er ihr wieder genommen werden... Regte sich da schon die Eifersucht in einem gewissen jungen Magier? Unsere liebe Magi freute sich jedoch ahnungslos über ihren neuen Gefährten, mit dem sie allsbald schmutzige kleine Spielchen spielte, und darüber, dass wir ihr mit ihrer neuen Shisha nicht nur eine, sondern gleich mehrere Partys beschert hätten.

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Weil aber die Kartoffeln jedoch vom unbarmherzigen Ofen noch immer nicht erweicht werden konnten – um dies festzustellen, machte unsere Köchin den Test: leider konnte sie das gute Stück nicht ohne erhebliche Anstrengung durchbeißen – und unsere gute Magi auch durch angestrengtes Hauchen in den feindseligen Ofen, um die Temperatur dort um ein Vielfaches zu erhöhen, nichts ausrichten konnte, schlug die listige Judith vor, die Früchte der Erde zu täuschen und schon einmal den Tisch für das bevorstehende Mahl zu bereiten, um in ihnen den Eindruck zu erwecken, wir seien bereit. Zu unser aller Leidwesen fielen die schlauen Biester nicht darauf herein und wir sahen uns zu einer wahrhaft abscheulichen Tat gezwungen – einer unserer Lieben das (Lebkuchen-)Dach über dem Kopf zu entreißen und es gierig in unsere aufgerissenen Schlünder zu stopfen... Auch an den Verputz machten wir uns ohne zu zögern. Um uns von dieser Greueltat abzulenken, erzählten wir uns Schauermärchen über beklagenswerte Geschöpfe, die, ebenso wie uns, die Futtergier zum Wahnsinn trieb. Rala, zum Beispiel, eine goldige Hamstermaid, erzittert nun vor ihrem Fraß, weil er einst drohte, ihre Backen zu zerreißen. Ebendiese vollgestopft mit lebenswichtigen Vorräten kam das arme Ding nicht mehr durch die Öffnung ihrer Behausung und vergaß in ihrer Panik ganz das Einlegen des Rückwärtsganges. So biss sie einer helfenden Hand heftigst in den Finger, ließ es jedoch zu, dass eine andere helfende Hand die großen Stücke in ihren Backen zu Mus quetschte. Auch trug es sich wahrlich zu, dass ein Kätzchen im Hause Maier sich so nach Futter verzehrte, dass es den Kopf in eine Dose steckte, aus der es sich nur mithilfe eines Dosenöffners befreien ließ.

Endlich, da wir uns die Zeit mit kurzweiligen Anekdoten vertrieben hatten, war auch unser langersehntes Mahl soweit, verzehrt zu werden und führwar – es war köstlich! Vor Freude darüber ließ sich sogar der Weidi endlich dazu hinreißen, seinen gewohnten Platz in den Reihen der schlechtesten Witze einzunehmen. Bei einem Gespräch über Klassik erwähnte die Barbara, sie habe davon massig auf ihrem PC, woraufhin unser Weidi sie korrigierte: „Du meinst Klassik“. Nun denn, das sei mal so dahingestellt. Auch unsere Magi fühlte sich zu einer Aussage hingerissen, die wohl nur in unsere Kategorie der besten Fremdworte zu stecken ist. Sie war der Ansicht, die diffuse Aggression bündele sich. Ein bestes Stilmittel konnte jedoch leider von der PFP nicht erspäht werden. Unsere liebreizende Judith schaffte es jedoch, unser aller Gesichter zu erhellen mit nur einem Wort, denn schon beim Klang dieses einen Wortes wird uns jedes Mal aufs Neue warm ums Herz und ein wohliger Schauer kriecht uns über die Zunge. Und daher hat es sich unsere tapfere Reckin zur Aufgabe gemacht, uns diese Freuden allwöchentlich zu bringen.

Sie sprach:

„Schokofondue“

Nun, da das Essen uns die Mägen schwer machte und die zweite Hälfte der Torte auf uns wartete, stürzten wir uns zur Verdauung in ein gewagtes Unterfangen – wir gingen in die Natur (Luitpold-Park) hinaus und begaben uns in die raue Wildnis, in der Orkanböen tobten und uns beinahe mit sich fort rissen. Nun gut, wir blieben am Boden, jedoch kleine Kieselsteinchen und Blätter traf es weniger glücklich und sie schlugen uns hart ins Gesicht. Doch bis dahin sollten noch alle knapp mit dem Leben davon kommen. Als wir jedoch zurückkehrten...

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Die Eifersucht in unserem jungen Weidimort war geschürt und er hob seinen Zauberstab und sprach ihn aus, den unverzeihlichsten aller Flüche... er kannte keine Gnade, rief „AVEDA KEDAVRA“ und dem armen Manne barst sein hübscher Kopf.

Glücklicherweise ist ihm sein bestes Stück erhalten geblieben...

Dennoch ist dies wohl eindeutig als Unhöflichkeit des Abends anzusehen!!!

Phutzi am 18.1.07 17:49


Freut euch! Es gibt weitere Photos!
Phutzi am 18.1.07 15:08


Kochabend vom 23.11.06

Gäste: Weidis 2 Physiker: Felix und Stephan; Jue


Heute mussten wir auf einen Ersatzblo(g)ck zurückgreifen, da der offizielle Block bei der kranken, geschwollenen Barbara verweilt. Der Ersatzblo(g)ck ist ebenfalls von wunderschönem Design und macht dem Original alle Ehre.

Es gab anregende Gespräche und heiße Diskussionen:

  • Die Magi hat vor einen Vampir-Werwolf-Film zu drehen in dem die Phutzi die Hauptrolle spielen soll. Phutzi besteht aber darauf ausschließlich einen Vampir zu spielen, worauf die Magi dann lieber die Hauptrolle selbst übernehmen will, da es sich dabei um einen winzigkleinen Vampir handeln soll, der sich an Vollmond in einen winzigkleinen Werwolf verwandelt.
  • Es wurde von Julia und Magi bedauert, dass der Weidi den *„Dosentest“ nicht bestanden hat. (*Dosentest: Der Weidi hat übersehen, dass die Dosen eine Lasche zum öffnen haben – und hat sie allesamt mit dem Dosenöffner bearbeitet. Die Magi hatte die Dosen zuvor dafür präpariert, indem sie sie einfach auf den Kopf gestellt hatte – wie raffiniert!)
  • Weil die Julia keinen Chiligeruch in ihrem Zimmer mag, hat sie mal wieder die Musik rausgeholt. Da diese dann wesentlich zu laut eingestellt war, bemängelte die PFP, dass ihr von der Musik noch schlechter wird.
  • Heute musste die Julia mal wieder um ihr Gericht bangen, diesmal keine Pizza, sondern ein riesiger Pudding der einfach nicht fest werden wollte. Ob sie ihn zum Festwerden überzeugen konnte oder ob wir den Pudding aus der Form löffeln mussten, erfahrt ihr weiter unten im Blog.
  • Die Türklingel hat heute wunderbar funktioniert und wurde trotz der lauten Musik nicht überhört.
  • Das mit der Wasserschüssel hat sich anscheinend noch nicht rumgesprochen, da der Jue gerade noch davon abgehalten werden konnte sich die Hände darin zu waschen.
  • Phutzi war mal wieder als Farbberaterin tätig, was Jue dazu veranlasste laut zu summen und seinen Kopf auf den Tisch zu schlagen. Diese zeigt keine Gnade und entzog der Julia die Erlaubnis schwarz zu tragen. Außerdem stellten Magi und Phutzi fest, dass keiner außer ihnen die Farbe Oktarin kennt – was die beiden dazu veranlasste überlegen zu lachen.
  • Magi erkannte warum Korkmatten gegen Wasseradern schützen: wahrscheinlich weil sie auf dem Wasser schwimmen!!!
  • Weidi erwiderte auf die Frage von Jue, wie groß eigentlich die Wohnung ist – „das hast du doch vorhin gesehen!!!“
  • Die PFP attackiert die Magi vor lauter Schreibwut mit dem Stift – entschuldigt sich aber gleich darauf bei ihr.
  • Thema Nummer 1: Studium Nummer 2: Feuer (keiner kann die Finger davon lassen) Nummer 3: Der Film „Wer früher stirbt ist länger tot“ (zwischen Jue und Weidi)
  • Magi bezeichnete sich als „wir“ – sie scheint von lauter Magis umgeben zu sein.

Das Essen: Es gab heute Chili con Carne – Chocolate sowie für die Magi ein Topf voll Chili con Soja – Chocolate. Beides sehr delikat. Die Phutzi konnte es nur schwer ertragen, dass sich im Essen Paprika befand – diese musste natürlich von ihrem Teller eliminiert werden.
Das fleischlose Chili wurde von Jue als Freakzeug bezeichnet, jedoch nicht als eklig befunden, wie es Weidi nannte.
Magi versicherte, dass es genfreies Soja sei.
Aufgrund der Frage von der PFP, ob in dem fleischlosen Chili Tofu sei, wurde darüber diskutiert was eigentlich Tofu genau ist, es wurde keine Einigung erziehlt. - Was ist eigentlich Tofu? -
Das essen war so gut, dass die Gäste sogar nach Plastiktüten fragten, um es sich mitnehmen zu können, aufgrund der geringen Reste war dieses dann leider doch nicht möglich. Vor allem da sich Jue noch eine „Proteinbonusrunde“ gönnte. Die PFP bot sich an viel vom Nachtisch zu essen, was sie nachher bereute.

Der Nachtisch:
Vanillepudding mit heißen Himbeeren.
Der Pudding war leider trotz Gefrierfach und gutem Zureden leider zusammengesackt, was dem Geschmack und dem Aussehen keinen Abzug gab.
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Wenn die PFP zu ihrer großen ersten Portion noch eine zweite genommen hätte, hätten 8 Personen eine Portion für 24 gegessen.
Die PFP drohte damit den Tisch zu kontaminieren, wenn sie noch etwas zu essen bekommen sollte.

Nach dem Essen:
Als Magi und Phutzi zum spülen in die Küche verschwanden, herrschte eine höhere Männerquote vor, was dem Gesprächsniveau nicht gut tat.
Dabei entstand die Unfreundlichkeit des Abends vom Weidi: „Sogar die Julia hat MatheAbi gemacht.“
Außerdem imitierte der Jue Judith beim Gestikulieren.
Weidi stellte fest, dass er außerhalb der WG auch schlechte Witze macht. Außerdem sagte er, dass die schlechten Witze einfach raus müssen.
Als Weidi seine zweite Unhöflichkeit des Abends begann und mit einem Physikfachgespräch die Runde aufhellen wollte, brachte Jue seinen zweiten schlechtesten Witz: „Wollt ihr das totale Differential?“ (in „hitlerdeutsch" ).
Danach schwelgte Weidi in Erinnerungen über den Rock einer ehemaligen Lehrerin und outete sich als Sadist, als er sagt: „alles was der Frau wehtut ist gut“
Zum Abschluss des Abends wurden noch die schlechtesten Lokalitäten in München gekürt: 1. Nachtgalerie, 2. 4004, 3. Milchbar, außerdem wurde dabei noch das Night Flight erwähnt.
Damit endete der überaus lustige Abend.

Fremdworte des Abends:
Viele, die sich die PFP nicht merken konnte, da ihr die Worte fremd vorkamen.
Der Weidi empfand das Wort: khaki (die Farbe) für ein Fremdwort, worauf die anwesenden weiblichen Personen mit Unverständnis reagierten.

Schlechtester Witz des Abends:
Nr.1: es ging dabei um die Paprika:
„Es stellt sich nur die Frage, ob das Endlager auch die Endlösung ist“ [Weidi]
Nr.2: bei der Feststellung dass niemand außer Magi schwarz tragen darf:
„Wir sind halt einfach schwarze Strahler“ [Jue]
Nr.3: „Wollt ihr das totale Differential?“ („hitlerdeutsch" ) [Jue]

Unhöflichkeit des Abends:
Nr.1: Weidi beleidigt Julia (siehe oben)
Nr.2: Weidi führt mit seinen Physikern Physikfachgespräche Nr.3: Weidi (wurde erst bekannt, als der Großteil der Runde schon gegangen war): befindet, dass die anderen Kochabende alle langweilig waren. [nur weil die PFPnicht anwesend ist, heisst es nicht, dass sie so etwas nicht mitbekommt ]

Unkommentierte Aussagen:
„So braun wie Juristinnen sehen Türkinnen nicht aus“ [Magi]
„Das ist ein Typ, den möchte ich einfach nur schlagen“ [Weidi]
„Der Typ hat so ne schmierige Konsistenz – den kann man gar nicht anschauen“ [Felix]
„Wir versetzten die Phutzi mit Kobalt, damit ihr Seelendiamant schön blau wird“ [Judith]

Bemerkungen:
Die PFP ist vom spülen befreit, da sie sonst nicht alle Geschehnisse festhalten kann.

Judith am 27.11.06 13:24


Kochabend vom 16.11.06

Gekocht wurde ein leckeres sehr gelobtes Hähnchen im Blätterteig mit hervorragendem asiatischem Gemüse vom YD und zum Nachtisch ein besonders guter Obstsalat von der Phutzi, die Rezepte folgen hoffentlich!

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Zu Gast waren die regulären Mitglieder, zu denen wir ja auch die Judith fest dazuzählen und als Special Guest Star trat Julias Julia auf!

Phutzi eröffnet den Kochabend mit dem grandiosen Satz: „Mein Auge zuckt den ganzen Tag schon so.“

Nachdem auch Julias Julia (die netterweise Schokostäbchen mitgebracht hat) eingetreten ist, wundern wir uns gemeinsam über das „komische G“ an der Türklingel draußen. Wer mag das sein? Jemand, der nicht erkannt werden will? Könnte es gar ein Prominenter sein - wie Gustav Gans?

Während des Kochabends wurde mehrmals über die Arbeit von Phutzi und Julia in dem speziellen Kinderhort gesprochen. Phutzi: „Was verstehen Kinder von 4 - 6 Jahren von ähm - äh - den wunderbaren Naturwissenschaften?“ Antwort Julia und Magi: „Nichts!“ Vorschläge wie irgendwie „pantschen“ wurden gemacht.

Die arme Judith kam als letzter Gast, da sie leider eine Weile draußen sein musste, weil die Türklingel wieder „defekt“ war. Im nachhinein gab die Julia dann zu, dass sie per Fingerabdruckscan zunächst abchecken, ob die Klingel funktionieren darf oder nicht.

Da alle sehr großen Hunger haben, und wir früher gehen wollen, kommt die Idee auf, den Obstsalat jetzt schon aufzuschneiden. Jedoch ist die Befürchtung zu groß, dass wir alles vorher schon aufessen. Außerdem wurde beschlossen, dass keine Datteln in den Salat kommen, da sowohl die Julia und die PFP (protokollführende Person) dies ablehnten als auch die Judith diese eklig anzusehen findet. Zusätzlich dachten wir uns, dass wir die Magi nicht in den Obstsalat hineinschnippeln.

Diskussion über verschiedene Schauspieler und Schönheit. Erkenntnis: Johnny Depp hat es trotz seines umwerfend guten Aussehens geschafft, ein guter Schauspieler zu werden. Außerdem: Julia: „Nicolas Cage sieht aus wie ein Basset (Hunderasse).“ Magi: „stimmt!“ Julia: „Bassets sehen aus, wie lang gezogene hängebackige Beagles!“ Magi: „Nicolas Cage sieht also aus wie ein lang gezogener hängebackiger Beagle!“

Diskussion über Handtaschen, Make up und ähnlichem Tussenkram. Anschließend versuchter Themawechsel zu Autos hat nicht funktioniert, weil die Julia vor Hunger nur noch zu schweigen vermochte und mit dem Kopf auf dem Tisch verwahrte. Daraufhin geht Magi in die Küche um nach dem Essen zu sehen. Es erschallt: „Oh nein, wir werden verhungern“… Panik macht sich breit. YD beliebt zu scherzen, es gäbe essen erst in einer Stunde. Allgemeine Verzweiflung beginnt.

Phutzi erzählt: „Ich habe in einem Kochtopf aus Streichhölzern Wasser gekocht mit Teelicht.“ Allgemeine Verwirrung breitet sich aus. Judith: „Wozu?“ Phutzi: „Für die Kinder. Man kann Wasser in einer Streichholzschachtel kochen. Das Wasser kühlt die Schachtel und verbrennt somit nicht.“

Phutzi wird angegriffen von der Lampe, während ein enormes Chaos an Geschirr urplötzlich auf dem Tisch entsteht (von YD verursacht). Denn das Essen kam doch früher, als vorher gedacht. Die Erlösung des Leides.

Magi will Judith den Johannisbeersaft geben, der eigentlich dem YD gehört, weshalb die Judith ablehnt. Die Magi lässt aber nicht locker, wodurch die arme Judith völlige Panik bekommt und rumkreischt.

Nach dem Essen gibt es noch eine angeregte Diskussion: Schoko versus Gummizeugs

In der Küche wird die Julia von der Magi der Kaki vorgestellt.

YD macht Ansatz zum schlechtestem Witz, kratzt noch die Kurve und verweigert ihn uns dann doch.

Nächste Diskussion: über Saures: Julia: „Wenn ihr das mögt, dass ihr den ganzen Tag das Gefühl habt, was extrem saures gegessen zu haben, müsst ihr euch Mumps holen.“ PFP: „Sind das nicht diese Bonbons?“ (Erklärung: PFP hat nicht Mumps, sondern BUM BUM verstanden, ebenso übrigens Julias Julia, auch genannt die „andere“ Julia. Julia (alias Claudia Kratz): „Eure Wahrnehmung wird durch eure Erwartungen gesteuert.“ Darauf hin bekommt Julias Julia einen fürchterlichen Lachkrampf. Alle wundern sich. Theorie: Julias Julia wusste, dass die Julia mit einem Fluch belegt worden ist. Magi: „An dem Tag an dem die Julia BUM BUM sagt, regnet es goldene Hunde vom Himmel.“ Daraufhin stellen wir gemeinsam fest, dass die Magi wenn es ihr schlechtes gewissen es zulassen würde, die kreativsten Flüche vollbringen könnte.

Zum krönenden Abschluss bei der Abrechnung: Magi: „Was? 5 Euro?“ Phutzi in bestem Ghetto-Slang: „5 Krass!“

Besonderheiten des Abends:

- Erfindung des „YD-Knüppels“, der eigentlich eher eine Kugel ist und aus Papier besteht, sich aber hervorragend zum Werfen nach YD eignet, der ihn aber begeistert zurückgeworfen hat (auf die protokollführende Person kurz PFP). (kleines Entschuldigung noch von seitens des PFP und gleichzeitig ein herzliches Dankeschöne für die Hilfe bei den Permutationen)

- Phutzi und Magi sind die perfekten Hairstylisten und entwerfen ausgehend von dem „YD-Knüppel“ einen wunderschönen Kopfschmuck für PFP

- Erkenntnis: Der Kochabend ist jetzt schon Kult! Wir sind berühmt und haben inzwischen sogar eine Warteliste an Personen, die kommen und sich unseren geistreichen Gesprächen anschließen möchten

- Julia kann zaubern: Julia kann einen Teebeutel fliegen lassen! Und so geschah ihr Wunder: Julia holte sich einen Teebeutel und brachte sich gleichzeitig die zweite Unhöflichkeit des Abends ein, indem sie zunächst fragte, ob jemand Tee möchte und nachdem die Magi mit ja antwortete sich weigerte, ihr einen zu machen und einfach in der Küche kurz verschwand. Mit dem Teebeutel in der Hand kam sie auch wieder zurück, leerte ihn aus, stellte ihn auf und steckte ihn magisch in Brand. In diesem brennenden Zustand begann er dann, sich in die Lüfte emporzuschwingen, zu fliegen und als graue Teebeutelleiche wieder herabzusinken.

- Auch Judith kann zaubern. Sie schwebt „3 Meter über dem Boden“!

- auch eine Besonderheit des Tages: Julias selbstgemachter Gerätehalter aus Keramik! Äußerst sehenswert!

Unhöflichkeiten des Abends:

- Unhöflichkeit des Abends Julia die Erste: Bis auf die Judith sind alle Gäste anwesend und stehen herum, da sie keinen Platz angeboten bekamen.

- Unhöflichkeit des Abends Julia die Zweite: Bringt Magi keinen Tee

- Anschließend nach der magischen Vorstellung der zauberhaften Julia wurde sie darauf hingewiesen, dass sie sich mit der Aktion, der Magi keinen Tee bringen zu wollen, noch eine Unhöflichkeit geleistet hatte. Darauf meinte sie: „Wer trinkt denn schon Kamillentee“ … leider wurde Magis Gesichtsausdruck in diesem Moment nicht photografiert, denn sie trinkt Kamillentee. Dies wurde die Unhöflichkeit des Tages Julia die Dritte.

- Die Unhöflichkeit des Abends Julia die Vierte: Julia beleidigt ihre Gäste „Ihr seid aber anspruchsvoll!“

Höflichkeiten des Abends:

- Julia versucht, ihre Unhöflichkeiten wieder gutzumachen, was die PFP versucht, schamlos (laut Phutzi) auszunutzen. Julia will allen Tee servieren und präsentiert zuerst anschaulich alle vorhandenen Teesorten und bringt dann jedem seinen individuell ausgesuchten Tee. Dies hat sie sogar „sehr gerne“ gemacht, selbst den „gruseligen Fencheltee“, den sich die Magi gewünscht hat! Der PFP bringt sie sogar zweimal Zucker und Löffel.

- Julia versucht noch einmal, alles gutzumachen und klaut dem YD für ihre Gäste schön geschnittene Karotten (wobei die Phutzi beanstandet, dass diese nicht in Stifte geschnitten wurden)

- Julias Julia hat „Stäbchen zum Essen“ mitgebracht

- Phutzi gibt an Magi und PFP einen Teil ihres extrem begehrten Blätterteiges ab. Leider hat sie’s nicht ausgemessen, wodurch die Magi ein kleineres Stück bekam, als die PFP.

-Magi schenkt dem YD das letzte Schokostäbchen, der dann allerdings ganz undankbar die Hälfte an die Phutzi weiterverschenkt. (allerdings ist dies ja indirekt auch wieder eine Höflichkeit

Weisheit des Abends:

- von Magi: Es ist ungünstig, dumm zu sein!

Die meisten Lacher:

Der Sieger dieser Kategorie ist eindeutig Judith!

- „Und so was nennt sich Mediziner … ich dachte, die sehen immer toll aus!“

- „Ich weiß die Namen von solchen Menschen nicht…“

- „Süßholzwurzel schmeckt voll süß!“

- Magi zieht die Samtjacke der PFP an. Reden über Samt. Judith zu dem Samt: „Passt zu dir! … Was ist das?“

Sonstiges/Anmerkungen:

- Anmerkung: PFP darf Phutzi und die anderen nicht anmalen

- Magi vergleicht PFP mit den Zeugen Jehovas.

- Julia sperrt Musik aus und will dann den Player zu uns reinholen.

- Die PFP hält hiermit fest, dass sie ihren Lieblingsplatz auf der Bank gefunden hat und die Julia versprochen hat, ihr dort eine Gedenktafel zu errichten. Vielleicht aus Ton/Salzteig/Metall oder evtl. zeigt sie ihr Geschick im Schnitzen und fertigt die Gedenktafel direkt in die Holzbank ein (YDs Einverständniserlaubnis wurde bereits eingeholt).

- Julias Julia macht uns die Betty: sie verschwindet telefonierend in einem Zimmer.

- Phutzi droht Julia mit dem Feuerzeug. Will sie Julia abfackeln?

- Magi kühlt mit Hilfe ihres Reptilienarmes das Bein der PFP.

- Julia nimmt sich vor, im Müll zu wühlen, um nach Photodöschen zu suchen.

- Phutzi lässt mal wieder ihr Wissen über die Farben raus. Hier: Petrol.

- Magi ekelt sich vor Clowns

- Magi mag Mango in allen Aggregatzuständen

- Anmerkung des PFP: das Schneidebrett ist lediglich ein ABSICHTLICH wiederum zurückgelassenes Objekt und wartet auf Abholung.

Schlechtester Witz des Abends:

- von YD; Judith: „Ich fand Caipi nicht gerade berauschend.“ YD: „Wenn du genug davon trinkst, dann schon!“ Judith lacht ein HA HA HA - es folgt eine Diskussion, ob dies nun der schlechteste Witz war. Judith: „Ich würde doch nicht einfach so HA HA HA sagen!“

 

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Babs am 17.11.06 23:22


Kochabend am 2.11.06

Heute kochten Susi und Hannes leckere Hühnerbrustfilets süß-scharf mit Kartoffelpüree.

Die Barbara machte eine leckere Mascarponecreme an warmer Beerensauce mit Sandgebäck als Nachspeise.

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Zu Gast waren nebem dem vollversammelten Standardkochabend natürlich unsere Köche Susi und Hannes, sowie der Hans mit seinem Mitbewohner Tom. Diese brachten Wein mit.

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Als besonderer Überraschungsgast präsentierte sich der Hausmeister. Er kam jedoch nicht wegen des leckeren Essensduftes oder des anregenden Geräuschepegels, sondern wegen der pfeifenden Heizung. Dagegen war er jedoch machtlos.


Neben den bereits bekannten Kategorien schlechtester Witz, bestes Fremdwort sowie bestes Stilmittel wurden heute zusätzlich Preise für die besondere Un- und Höflichkeit vergeben.


Ehrungen:


  • Schlechtester Witz:

    Heute rangen mehrere Kontrahenten um diese großartige Ehrung. Der protokollführenden Person fällt es zugegebenermaßen ziemlich schwer, sich für einen Witz als den schlechtesten zu entscheiden, daher soll dich der Leser selbst ein Urteil bilden.

    Hannes versuchte es gleich zweimal.

    Der erste Versuch kann jedoch leider nicht in die Bewertung mit eingehen, da der Kandidat einen auf herausragender Gestik basierenden Witz erzählte, der hier allein mit Worten nicht pointengerecht widergegeben werden kann.

    Als nächstes versuchte Hannes es mit dem Spruch „Haha – die Magi ist auf´m Kloho! Haha!“ woraufhin Julia aus der Küche gekonnt – jedoch ahnungslos - konterte „Des riecht aber nicht so gut!“

    Seine Freundin Susi versuchte sich in einem ähnlich geistreichen Ausruf: *nimmt Kartenstapel* „Ich weiß, welche Karte unten liegt, die Herz fünf!“

    Mögen auch die bisherigen Anwärter auf den schlechtesten Witz des Abends für unser Ohr bislang ungewöhnlich erscheinen, so sollte man ihnen dennoch eine Chance im Kampf um den heißbegehrtesten Titel einräumen, wegen des frischen Windes, die sie in diese uns besonders ans Herz gewachsene Kategorie bringen.

    Einen echten Klassiker hingegen bot uns der Weidi. Auf die Befürchtung von Barbara, sie könne die Sahne statt zu locker-fluffiger Schlagsahne zu Butter schlagen, antwortete er gewohnt schlagfertig „Wir haben doch noch Rama im Kühlschrank, du brauchst gar nicht anfangen, Sahne zu schlagen!“

  • Bestes Fremdwort:

    Magi trug wie immer weltgewandt zu einer Diskussion um die Oper Folgendes bei: „Puccini ist eher avantgardistisch!“ Ob sie damit den bekennenden Opern-nicht-gut-Finder Weidi zu einer Auseinandersetzung mit der barocken Oper bewegen konnte?

  • Bestes Stilmittel:

    Die protokollführende Person möchte hierbei im Besonderen darauf hinweisen, dass es äußerst schwierig ist, ein phantastisches Stilmittel aus einem Gespräch herauszufiltern und als solches zu erkennen. Daher behalf sie sich mit einer kleinen unauffälligen Hinführung. Auf die Frage „Mag nicht wer ein Stilmittel einbauen?“ antwortete Susi prompt: „Wenn ich wüsste, welches...“ Das geschulte Auge des Lateiners erkennt hier sofort: Rhetorische Frage, Alliteration, Ellipse!


Kommen wir nun zu den außerkategorischen Kategorien:


  • Besondere Unhöflichkeit:

    Auch in dieser Kategorie taten sich einige Leute besonders hervor. Der Weidi besipielsweise konnte auch durch die rapide anwachsende Bevölkerungsdichte der Region „WG“ nicht dazu bewegt werden, sein Computerspiel auf der Stelle zu beenden, um sich seinen Gästen zu widmen. Obwohl dies von der Julia mit einem strafenden Blick quittiert wurde, tat sie es ihm kurz darauf gleich und setzte sich an ihren Laptop, um noch schnell ein bisschen für die Uni zu arbeiten. Die Entschuldigung „Ich war doch noch mitten im Satz!“ machte es allerdings auch nicht besser. Auch die Judith wollte sich – angespornt von den beiden Laptop-fanatischen Gastgebern – zunächst dazu hinreißen lassen, etwas für die Uni zu tun, besann sich dann aber doch eines Besseren.

  • Besondere Höflichkeit:

    Diese Ehrung gebührt dem Hannes! Er brachte der protokollführenden Person auf Verlangen Tee mit Honig, was diese eigentlich gar nicht erwartet hatte. Diese besonders gute Erziehung verlangt nach dieser besonderen Ehrung!


Desweiteren förderte dieser Kochabend folgende – teils schockierende, teils interessante – Details zutage:


  • Die Julia traute sich fast nichts mehr zu sagen, aus Ehrfurcht vor dem Blog.

  • Die Susi hasst Mehl, Puderucker, Speisestärke und dergleichen, da diese so quietschen. Aus diesem Grund floh sie aus der Küche, als der Weidi die Brüste mit Stärke einrieb. Der Hannes brachte dies nämlich auch nicht fertig, verharrte jedoch tapfer in der Küche.

  • Der Weidi wagte es schockierenderweise, den heiligen Stift vom heiligen BlogBlock zu klauen.

  • Außerdem wagte der Weidi es um die dreimal, die Barbara schräcklichst zu erschräcken! Erstaunlicherweise klappte es immer wieder.

  • Die Susi versprach der Barbara eine halbe Brust. Bekommen hat diese jedoch Fisch.

  • Von folgenden kulinarischen Experimenten wurde dringend abgeraten:

    - Marshmallows im Schokofondue

    - Ricecracker mir Marschmallows überbacken

  • Die Julia trug coole Hausschuhe – ein seltener Anblick!

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  • Vier Personen waren erkältet, eine hatte dies bereits hinter sich, bei einer weiteren sollten sich bald erste Symptome zeigen. Trotzdem wurde scharf gegessen.

  • Getrunken wurde unter anderem aus einem Wassertopf (O-Ton Tom). Wein gab´s aber auch.


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  • Gegessen wurde reichlich spät, da die Stärke mit der Magi so spät kam.

  • Mit leerem Magen stellt es für die Judith ein Ding der Unmöglichkeit dar, Karten zu spielen.

  • Der Tom wagte einen bereits von seinem Namensvetter zwei Wochen zuvor ausgefochtenen Kampf mit der Balkontür.

  • Die Judith wurde von der Barbara dazu gezwungen, ihren Teller leer zu essen, obwohl sie nicht mehr konnte.

  • Die Barbara plauderte arglos diverse Passwörter aus.

  • Die Julia versuchte mit Hilfe einer Wette zwischen dem Weidi und der protokollführenden Person die Nachtischreste loszuwerden: „Wer von euch diesen (riesigen) Löffel am weitesten in den Mund bekommt und am doofsten dabei aussieht, kommt auf den Blog!“ Im Gegensatz zum Weidi ging Letztgenannte nicht darauf ein – zurecht, denn so doof wollte sie wirklich nicht aussehen. Vom allerdoofsten Gesicht existiert zu unser aller Leidwesen jedoch kein Photo.

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Sollte sich jemand für das äußerst leckere und ganz und gar unaufwändige Rezept der Hauptspeise interessieren, so möge er unter „Kulinarisches – Kochen mit der WG“ nachsehen.

Von der Nachspeise existiert bislang kein Rezept. Dies wird jedoch dringendst von der Barbara erbeten, da das Dessert durch den besonderen Balsamico-Touch der Beerensauce herausragte.

Kochabend am 7.11.06 00:17


Wir feiern Weidis Geburtstag (nach)

Der erste offizielle Kochabend im WS 06/07

Koch: Weidi (das Geburtstagskind)

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Gäste: der vollversammelte Standardkochabend

Essen: Schwammerlsuppe mit Spezialknödeleinlage, als Nachtisch Eierlikörcreme, deren Rezept exakt 12 Löffelbiscuits erfordert - Prädikat sehr sehr lecker

 

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Preisträger in den Kategorien:

  • schlechtester Witz des Abends: wurde vom Geburtstagskind höchstpersönlich schon von vornherein zensiert - er rechnete wohl damit, ihn selbst zu erhalten. Wir hingegen sehen das nicht von vorerein so negativ und reagieren darauf mit einem *grummel menno* Aber da es ja sein Geburtstag ist, fügen wir uns hier dem Wunsch vom Weidilein.
  • das beste Fremdwort des Abends: geht heute an die Julia! Mit ihrem Kommentar zu den Spezialknödeln: "He - also die Knödelperipherie ist leicht spätzlig!" gewann sie unsere Herzen. Auf die Knödel wird unter Besonderheiten noch eingegangen.
  • den am spektakulärsten mit Stilmitteln angereicherten Satz lieferte uns Phutzi mit ihrer Version einer Retourkutsche auf: (Phutzi: "Wer hat heute Protokolldienst?" (Magi: "Immer der,der fragt *grins*!" Und hier kommt unser Preisträgersatz: "Äh *verweist irgendwie auf einen aufenthalt in der Küche* - undichhabnichtaufgepasst!" Ein astreiner Euphemismus für : "ich hab sowas von keinen bock da drauf, lass mich in ruhe mit dem scheiß!" Wir sind uns sicher, dass das Eingang in die geflügelten Worte der Welt finden wird: "...undichhabnichtaufgepasst!" Achten sie hier bei beonders auf eine schnelle, überzeugte und dennoch leicht trotzige Aussprache und das gedachte, weggelassene "ha- und was machst du jetzt???" danach (Ellipse!).

Besonderheiten:

Das Geburtstagskind erweist sich als richtig braver Bub, der kocht und kellnert! Sicher, weil er sich am abend davor so über seinen Kalender gefreut hat! Die Knödel erwiesen sich hingegen als besonderes Highlight - wie Julia es so treffend formulierte: "Innen Knödel, außen Spätzle!" Oder wie Barbara sie beschrieb: "...bekommen sicher ein Patent für den besonderen Grip!" Innen Knödel, außen Spätzle - ja, unser Bub der ist ein Zauberer an der Semmel!

 

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Judith und Barbara erschienen beide leicht verspätet, jedoch unabhängig von einander. Barbara verspätete sich als erste, mit der Begründung, niemand hätte ihr die Tür aufgemacht. Die Judith hingegen fuhr extra in die falsche Richtung, nämlich Sendlinger Tor, um dann eine Geschichte zum Kochabend beisteuern zu können.

Magi fiel als erste auf eine der berüchtigten Ja-Serien herein. Damit brachte die Julia sie völlig unbemerkt vom Opfer) dazu, nicht mehr nur noch nach Hause und Schlafen zu wollen, sondern viel lieber weiter mit Godfrey, der Giraffe auf ihrem Bett zu liegen und aufs Essen zu warten.

Handwerker, die die Terassentür kostspielig reparieren, wurden heute abend nicht gerufen. Die große Panik an der plötzlich kaputten Tür, die nicht mehr zugehen wollte, wurde dadurch beendet, dass wir bemerkten, dass zum Zumachen die Türklinken waagerecht, nicht senkrecht stehen müssen. Genial, nicht wahr? (Hiervon existieren Fotos...)

Ehrenhalber ehren wir heute auch Barbaras gestriges Paradoxon :

"...ja, aber die Magersucht hat zugenommen!"

Der Weidi freute sich sehr über seine Geschenke, auch über den Kalender, bei dem sich die bastelnden Weiber vom Petuelring ganz besonders zusammengerissen haben, was Glitzer und Palietten betrifft. (Hier sollte vielleicht auch erwähnt werden, dass sich die bastelnden Weiber vom Petuelring vorerst aus dem Bastelgeschäft zurückziehen, weil sie das Gefühl haben, dass die Phutzipuppe, das Betty-Abschieds-Album und die Salzteigbetty sich an Liebe, Palietten und Kreatvität ohnehin nicht mehr toppen lassen...)

 

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Kochabend am 16.10.06 23:37


Der Blog steht

Logbuch Kochabend, Eintrag I

 

Nach intensivem und ausdauerndem Drängeln und Nerven von Betty (Anm. d. Verf.: Danke!) gibt es jetzt zum ersten Mal Neues vom Kochabendblog: Der Blog steht!

 

In Zunkunft werden wir hier die Kochabende archivieren und jede Woche Preise verleihen in den Kategorien:

 

  • Der schlechteste Witz des Abends
  • Das beste Fremdwort des Abends
  • Das geistreichste Gesprächsthema des Abends
  • Der Satz mit den meisten/besten Stilmitteln

Weitere Kategorien folgen eventuell, wenn jemand von den anderen Mitbloggern Ideen hat, lasst sie uns besprechen, her damit!

 

Unklar sind wir uns noch darüber, wer einträgt und wann wie dran ist (ich wäre für einen reihum gehenden Protokollanten-Dienst, damit einer auf den korrekten Ablauf, Besonderheiten und auf Anwärter auf den Kateogorienpreis achten kann ;-) ) und wann der Eintrag in den Blog erfolgen soll (als Hausaufgabe für den Protokollführer oder sofort gleich vor Ort?). Für die Klärung dieser Fragen bitte in die Kategorie der Klärungen posten (dann haben wir nicht mehr diesen Stress mit den Rundmails). Das Passwort wird heute noch an alle Stammteilnehmer des Kochabends verschickt!

Gut koch und lecker schluck!

 

 

 

 

Magi am 7.10.06 15:58





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