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Betty

sagt mal, wer hat mir eigentlich die Betty aus der Zusatzseite rausgelöscht??? oder warst du das sogar selber? dachte schon, dass wir sie mit rein schreiben, sie ist zwar ned in münchen. aber ned aus der welt...
Babs am 19.11.06 19:47


Kochabend vom 16.11.06

Gekocht wurde ein leckeres sehr gelobtes Hähnchen im Blätterteig mit hervorragendem asiatischem Gemüse vom YD und zum Nachtisch ein besonders guter Obstsalat von der Phutzi, die Rezepte folgen hoffentlich!

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Zu Gast waren die regulären Mitglieder, zu denen wir ja auch die Judith fest dazuzählen und als Special Guest Star trat Julias Julia auf!

Phutzi eröffnet den Kochabend mit dem grandiosen Satz: „Mein Auge zuckt den ganzen Tag schon so.“

Nachdem auch Julias Julia (die netterweise Schokostäbchen mitgebracht hat) eingetreten ist, wundern wir uns gemeinsam über das „komische G“ an der Türklingel draußen. Wer mag das sein? Jemand, der nicht erkannt werden will? Könnte es gar ein Prominenter sein - wie Gustav Gans?

Während des Kochabends wurde mehrmals über die Arbeit von Phutzi und Julia in dem speziellen Kinderhort gesprochen. Phutzi: „Was verstehen Kinder von 4 - 6 Jahren von ähm - äh - den wunderbaren Naturwissenschaften?“ Antwort Julia und Magi: „Nichts!“ Vorschläge wie irgendwie „pantschen“ wurden gemacht.

Die arme Judith kam als letzter Gast, da sie leider eine Weile draußen sein musste, weil die Türklingel wieder „defekt“ war. Im nachhinein gab die Julia dann zu, dass sie per Fingerabdruckscan zunächst abchecken, ob die Klingel funktionieren darf oder nicht.

Da alle sehr großen Hunger haben, und wir früher gehen wollen, kommt die Idee auf, den Obstsalat jetzt schon aufzuschneiden. Jedoch ist die Befürchtung zu groß, dass wir alles vorher schon aufessen. Außerdem wurde beschlossen, dass keine Datteln in den Salat kommen, da sowohl die Julia und die PFP (protokollführende Person) dies ablehnten als auch die Judith diese eklig anzusehen findet. Zusätzlich dachten wir uns, dass wir die Magi nicht in den Obstsalat hineinschnippeln.

Diskussion über verschiedene Schauspieler und Schönheit. Erkenntnis: Johnny Depp hat es trotz seines umwerfend guten Aussehens geschafft, ein guter Schauspieler zu werden. Außerdem: Julia: „Nicolas Cage sieht aus wie ein Basset (Hunderasse).“ Magi: „stimmt!“ Julia: „Bassets sehen aus, wie lang gezogene hängebackige Beagles!“ Magi: „Nicolas Cage sieht also aus wie ein lang gezogener hängebackiger Beagle!“

Diskussion über Handtaschen, Make up und ähnlichem Tussenkram. Anschließend versuchter Themawechsel zu Autos hat nicht funktioniert, weil die Julia vor Hunger nur noch zu schweigen vermochte und mit dem Kopf auf dem Tisch verwahrte. Daraufhin geht Magi in die Küche um nach dem Essen zu sehen. Es erschallt: „Oh nein, wir werden verhungern“… Panik macht sich breit. YD beliebt zu scherzen, es gäbe essen erst in einer Stunde. Allgemeine Verzweiflung beginnt.

Phutzi erzählt: „Ich habe in einem Kochtopf aus Streichhölzern Wasser gekocht mit Teelicht.“ Allgemeine Verwirrung breitet sich aus. Judith: „Wozu?“ Phutzi: „Für die Kinder. Man kann Wasser in einer Streichholzschachtel kochen. Das Wasser kühlt die Schachtel und verbrennt somit nicht.“

Phutzi wird angegriffen von der Lampe, während ein enormes Chaos an Geschirr urplötzlich auf dem Tisch entsteht (von YD verursacht). Denn das Essen kam doch früher, als vorher gedacht. Die Erlösung des Leides.

Magi will Judith den Johannisbeersaft geben, der eigentlich dem YD gehört, weshalb die Judith ablehnt. Die Magi lässt aber nicht locker, wodurch die arme Judith völlige Panik bekommt und rumkreischt.

Nach dem Essen gibt es noch eine angeregte Diskussion: Schoko versus Gummizeugs

In der Küche wird die Julia von der Magi der Kaki vorgestellt.

YD macht Ansatz zum schlechtestem Witz, kratzt noch die Kurve und verweigert ihn uns dann doch.

Nächste Diskussion: über Saures: Julia: „Wenn ihr das mögt, dass ihr den ganzen Tag das Gefühl habt, was extrem saures gegessen zu haben, müsst ihr euch Mumps holen.“ PFP: „Sind das nicht diese Bonbons?“ (Erklärung: PFP hat nicht Mumps, sondern BUM BUM verstanden, ebenso übrigens Julias Julia, auch genannt die „andere“ Julia. Julia (alias Claudia Kratz): „Eure Wahrnehmung wird durch eure Erwartungen gesteuert.“ Darauf hin bekommt Julias Julia einen fürchterlichen Lachkrampf. Alle wundern sich. Theorie: Julias Julia wusste, dass die Julia mit einem Fluch belegt worden ist. Magi: „An dem Tag an dem die Julia BUM BUM sagt, regnet es goldene Hunde vom Himmel.“ Daraufhin stellen wir gemeinsam fest, dass die Magi wenn es ihr schlechtes gewissen es zulassen würde, die kreativsten Flüche vollbringen könnte.

Zum krönenden Abschluss bei der Abrechnung: Magi: „Was? 5 Euro?“ Phutzi in bestem Ghetto-Slang: „5 Krass!“

Besonderheiten des Abends:

- Erfindung des „YD-Knüppels“, der eigentlich eher eine Kugel ist und aus Papier besteht, sich aber hervorragend zum Werfen nach YD eignet, der ihn aber begeistert zurückgeworfen hat (auf die protokollführende Person kurz PFP). (kleines Entschuldigung noch von seitens des PFP und gleichzeitig ein herzliches Dankeschöne für die Hilfe bei den Permutationen)

- Phutzi und Magi sind die perfekten Hairstylisten und entwerfen ausgehend von dem „YD-Knüppel“ einen wunderschönen Kopfschmuck für PFP

- Erkenntnis: Der Kochabend ist jetzt schon Kult! Wir sind berühmt und haben inzwischen sogar eine Warteliste an Personen, die kommen und sich unseren geistreichen Gesprächen anschließen möchten

- Julia kann zaubern: Julia kann einen Teebeutel fliegen lassen! Und so geschah ihr Wunder: Julia holte sich einen Teebeutel und brachte sich gleichzeitig die zweite Unhöflichkeit des Abends ein, indem sie zunächst fragte, ob jemand Tee möchte und nachdem die Magi mit ja antwortete sich weigerte, ihr einen zu machen und einfach in der Küche kurz verschwand. Mit dem Teebeutel in der Hand kam sie auch wieder zurück, leerte ihn aus, stellte ihn auf und steckte ihn magisch in Brand. In diesem brennenden Zustand begann er dann, sich in die Lüfte emporzuschwingen, zu fliegen und als graue Teebeutelleiche wieder herabzusinken.

- Auch Judith kann zaubern. Sie schwebt „3 Meter über dem Boden“!

- auch eine Besonderheit des Tages: Julias selbstgemachter Gerätehalter aus Keramik! Äußerst sehenswert!

Unhöflichkeiten des Abends:

- Unhöflichkeit des Abends Julia die Erste: Bis auf die Judith sind alle Gäste anwesend und stehen herum, da sie keinen Platz angeboten bekamen.

- Unhöflichkeit des Abends Julia die Zweite: Bringt Magi keinen Tee

- Anschließend nach der magischen Vorstellung der zauberhaften Julia wurde sie darauf hingewiesen, dass sie sich mit der Aktion, der Magi keinen Tee bringen zu wollen, noch eine Unhöflichkeit geleistet hatte. Darauf meinte sie: „Wer trinkt denn schon Kamillentee“ … leider wurde Magis Gesichtsausdruck in diesem Moment nicht photografiert, denn sie trinkt Kamillentee. Dies wurde die Unhöflichkeit des Tages Julia die Dritte.

- Die Unhöflichkeit des Abends Julia die Vierte: Julia beleidigt ihre Gäste „Ihr seid aber anspruchsvoll!“

Höflichkeiten des Abends:

- Julia versucht, ihre Unhöflichkeiten wieder gutzumachen, was die PFP versucht, schamlos (laut Phutzi) auszunutzen. Julia will allen Tee servieren und präsentiert zuerst anschaulich alle vorhandenen Teesorten und bringt dann jedem seinen individuell ausgesuchten Tee. Dies hat sie sogar „sehr gerne“ gemacht, selbst den „gruseligen Fencheltee“, den sich die Magi gewünscht hat! Der PFP bringt sie sogar zweimal Zucker und Löffel.

- Julia versucht noch einmal, alles gutzumachen und klaut dem YD für ihre Gäste schön geschnittene Karotten (wobei die Phutzi beanstandet, dass diese nicht in Stifte geschnitten wurden)

- Julias Julia hat „Stäbchen zum Essen“ mitgebracht

- Phutzi gibt an Magi und PFP einen Teil ihres extrem begehrten Blätterteiges ab. Leider hat sie’s nicht ausgemessen, wodurch die Magi ein kleineres Stück bekam, als die PFP.

-Magi schenkt dem YD das letzte Schokostäbchen, der dann allerdings ganz undankbar die Hälfte an die Phutzi weiterverschenkt. (allerdings ist dies ja indirekt auch wieder eine Höflichkeit

Weisheit des Abends:

- von Magi: Es ist ungünstig, dumm zu sein!

Die meisten Lacher:

Der Sieger dieser Kategorie ist eindeutig Judith!

- „Und so was nennt sich Mediziner … ich dachte, die sehen immer toll aus!“

- „Ich weiß die Namen von solchen Menschen nicht…“

- „Süßholzwurzel schmeckt voll süß!“

- Magi zieht die Samtjacke der PFP an. Reden über Samt. Judith zu dem Samt: „Passt zu dir! … Was ist das?“

Sonstiges/Anmerkungen:

- Anmerkung: PFP darf Phutzi und die anderen nicht anmalen

- Magi vergleicht PFP mit den Zeugen Jehovas.

- Julia sperrt Musik aus und will dann den Player zu uns reinholen.

- Die PFP hält hiermit fest, dass sie ihren Lieblingsplatz auf der Bank gefunden hat und die Julia versprochen hat, ihr dort eine Gedenktafel zu errichten. Vielleicht aus Ton/Salzteig/Metall oder evtl. zeigt sie ihr Geschick im Schnitzen und fertigt die Gedenktafel direkt in die Holzbank ein (YDs Einverständniserlaubnis wurde bereits eingeholt).

- Julias Julia macht uns die Betty: sie verschwindet telefonierend in einem Zimmer.

- Phutzi droht Julia mit dem Feuerzeug. Will sie Julia abfackeln?

- Magi kühlt mit Hilfe ihres Reptilienarmes das Bein der PFP.

- Julia nimmt sich vor, im Müll zu wühlen, um nach Photodöschen zu suchen.

- Phutzi lässt mal wieder ihr Wissen über die Farben raus. Hier: Petrol.

- Magi ekelt sich vor Clowns

- Magi mag Mango in allen Aggregatzuständen

- Anmerkung des PFP: das Schneidebrett ist lediglich ein ABSICHTLICH wiederum zurückgelassenes Objekt und wartet auf Abholung.

Schlechtester Witz des Abends:

- von YD; Judith: „Ich fand Caipi nicht gerade berauschend.“ YD: „Wenn du genug davon trinkst, dann schon!“ Judith lacht ein HA HA HA - es folgt eine Diskussion, ob dies nun der schlechteste Witz war. Judith: „Ich würde doch nicht einfach so HA HA HA sagen!“

 

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Babs am 17.11.06 23:22


Lauch Quiche

Für 4-6 Personen

 Für den Teig:

  • 120g kalte Butter
  • 240g Mehl
  • 1 Prise Salz


Für den Belag:

  • 600g Lauch
  • 400g Chamignons
  • 1EL Butter
  • 1Bund Petersilie
  • 200g Crème fraîche
  • 150g geriebener Hartkäse
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer

Für den Teig Butter in kleine Stücken, Mehl Salz und etwa 2 EL kaltes Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie rund ausrollen und eine Springform damit auskleiden, dabei einen Rand formen. Den Teig in der Form etwa 1 Stunde kalt stellen.

Für den Belag den Lauch putzen, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Pilze in feine Ringe scheiden.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und Lauch in einr Pfanne zerlassen und Lauch und Pilze darin bei starker Hitze ungefähr 5 min braten, abkühlen lassen.

Petersilie abbrausen, trockenschütteln und die Blättchen fein hacken. Mit der Crème fraîche, dem Käse und dem Ei mischen und unter den Lauch mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Lauchmasse auf dem Teig verstreichen, die Quiche im Ofen etwa 40 Minuten backen. Quiche vor dem Anschneiden mindestens noch 10 Minuten stehen lassen.

Judith am 16.11.06 17:18


Lachs-Quiche

Für 6 Personen


Für den Boden:

  • 200g Mehl
  • 1Prise Salz
  • 100g Butter, kalt
  • 75ml Wasser

Für den Belag:

  • 400g Lachs, geräuchert
  • 1 TL Meerrettich, gerieben
  • 150g Mascarpone
  • 2 Eier
  • 1 EL Mehl
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Dill


Aus Mehl, dem Salz, der Butter und dem Wasser einen Mürbeteig zubereiten, mindestens 2 Stunden kalt stellen. Dann in die gebutterte Springform gegeben und nochmals kaltstellen.


Den Backofen auf 250°C vorheizen. Die Lachsscheiben locker zu Schleifen legen. Nur so viel Meerrettich mit dem Mascarpone verrühren, dass der Käse nicht zu scharf schmeckt.

Den Teigboden mit der Gabel mehrmals einstechen, 1 Ei trennen und den Teigboden mit etwas Eiweiß bestreichen. Den Mascarpone darauf streichen und die Lachsschleifen darauf verteilen.
 

Das restliche Eiweiß und das Eigelb mit dem ganzen Ei verquirlen. Das Mehl mit wenig von der Milch anrühren und mit der übrigen Milch, der Sahne und den Eiern mischen und mit Pfeffer, Salz und Dill abschmecken. Die Eiersahne dann über den Lachs gießen.


Ca. 30-35 min backen.


Judith am 16.11.06 17:12


Photos online

Hab soeben die Photos von Weidis Geburtstagsfeier online gestellt und in den Blog eingefügt!

 


Magi am 13.11.06 23:23


Hähnchenbrustfilet süß-scharf

von Susi und Hannes (2.11.06)

 


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Zutaten (6 Personen):

  • 6 Hühnerbrustfilets
  • 9 EL Honig
  • 12 EL O-Saft
  • 6 EL helles Sesamöl
  • 6 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Sambal Olek
  • Speisestärke
Die Hühnerbrüste werden mit der Speisestärke eingerieben, in eine Auflaufform gelegt, mit der zuvor aus oben genannten verbleibenden Zutaten angerührten Soße übergossen und bei 300 °C (Grillstufe) ca. 9 Minuten pro Seite gegrillt.

 

Phutzi am 7.11.06 00:23


Kochabend am 2.11.06

Heute kochten Susi und Hannes leckere Hühnerbrustfilets süß-scharf mit Kartoffelpüree.

Die Barbara machte eine leckere Mascarponecreme an warmer Beerensauce mit Sandgebäck als Nachspeise.

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Zu Gast waren nebem dem vollversammelten Standardkochabend natürlich unsere Köche Susi und Hannes, sowie der Hans mit seinem Mitbewohner Tom. Diese brachten Wein mit.

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Als besonderer Überraschungsgast präsentierte sich der Hausmeister. Er kam jedoch nicht wegen des leckeren Essensduftes oder des anregenden Geräuschepegels, sondern wegen der pfeifenden Heizung. Dagegen war er jedoch machtlos.


Neben den bereits bekannten Kategorien schlechtester Witz, bestes Fremdwort sowie bestes Stilmittel wurden heute zusätzlich Preise für die besondere Un- und Höflichkeit vergeben.


Ehrungen:


  • Schlechtester Witz:

    Heute rangen mehrere Kontrahenten um diese großartige Ehrung. Der protokollführenden Person fällt es zugegebenermaßen ziemlich schwer, sich für einen Witz als den schlechtesten zu entscheiden, daher soll dich der Leser selbst ein Urteil bilden.

    Hannes versuchte es gleich zweimal.

    Der erste Versuch kann jedoch leider nicht in die Bewertung mit eingehen, da der Kandidat einen auf herausragender Gestik basierenden Witz erzählte, der hier allein mit Worten nicht pointengerecht widergegeben werden kann.

    Als nächstes versuchte Hannes es mit dem Spruch „Haha – die Magi ist auf´m Kloho! Haha!“ woraufhin Julia aus der Küche gekonnt – jedoch ahnungslos - konterte „Des riecht aber nicht so gut!“

    Seine Freundin Susi versuchte sich in einem ähnlich geistreichen Ausruf: *nimmt Kartenstapel* „Ich weiß, welche Karte unten liegt, die Herz fünf!“

    Mögen auch die bisherigen Anwärter auf den schlechtesten Witz des Abends für unser Ohr bislang ungewöhnlich erscheinen, so sollte man ihnen dennoch eine Chance im Kampf um den heißbegehrtesten Titel einräumen, wegen des frischen Windes, die sie in diese uns besonders ans Herz gewachsene Kategorie bringen.

    Einen echten Klassiker hingegen bot uns der Weidi. Auf die Befürchtung von Barbara, sie könne die Sahne statt zu locker-fluffiger Schlagsahne zu Butter schlagen, antwortete er gewohnt schlagfertig „Wir haben doch noch Rama im Kühlschrank, du brauchst gar nicht anfangen, Sahne zu schlagen!“

  • Bestes Fremdwort:

    Magi trug wie immer weltgewandt zu einer Diskussion um die Oper Folgendes bei: „Puccini ist eher avantgardistisch!“ Ob sie damit den bekennenden Opern-nicht-gut-Finder Weidi zu einer Auseinandersetzung mit der barocken Oper bewegen konnte?

  • Bestes Stilmittel:

    Die protokollführende Person möchte hierbei im Besonderen darauf hinweisen, dass es äußerst schwierig ist, ein phantastisches Stilmittel aus einem Gespräch herauszufiltern und als solches zu erkennen. Daher behalf sie sich mit einer kleinen unauffälligen Hinführung. Auf die Frage „Mag nicht wer ein Stilmittel einbauen?“ antwortete Susi prompt: „Wenn ich wüsste, welches...“ Das geschulte Auge des Lateiners erkennt hier sofort: Rhetorische Frage, Alliteration, Ellipse!


Kommen wir nun zu den außerkategorischen Kategorien:


  • Besondere Unhöflichkeit:

    Auch in dieser Kategorie taten sich einige Leute besonders hervor. Der Weidi besipielsweise konnte auch durch die rapide anwachsende Bevölkerungsdichte der Region „WG“ nicht dazu bewegt werden, sein Computerspiel auf der Stelle zu beenden, um sich seinen Gästen zu widmen. Obwohl dies von der Julia mit einem strafenden Blick quittiert wurde, tat sie es ihm kurz darauf gleich und setzte sich an ihren Laptop, um noch schnell ein bisschen für die Uni zu arbeiten. Die Entschuldigung „Ich war doch noch mitten im Satz!“ machte es allerdings auch nicht besser. Auch die Judith wollte sich – angespornt von den beiden Laptop-fanatischen Gastgebern – zunächst dazu hinreißen lassen, etwas für die Uni zu tun, besann sich dann aber doch eines Besseren.

  • Besondere Höflichkeit:

    Diese Ehrung gebührt dem Hannes! Er brachte der protokollführenden Person auf Verlangen Tee mit Honig, was diese eigentlich gar nicht erwartet hatte. Diese besonders gute Erziehung verlangt nach dieser besonderen Ehrung!


Desweiteren förderte dieser Kochabend folgende – teils schockierende, teils interessante – Details zutage:


  • Die Julia traute sich fast nichts mehr zu sagen, aus Ehrfurcht vor dem Blog.

  • Die Susi hasst Mehl, Puderucker, Speisestärke und dergleichen, da diese so quietschen. Aus diesem Grund floh sie aus der Küche, als der Weidi die Brüste mit Stärke einrieb. Der Hannes brachte dies nämlich auch nicht fertig, verharrte jedoch tapfer in der Küche.

  • Der Weidi wagte es schockierenderweise, den heiligen Stift vom heiligen BlogBlock zu klauen.

  • Außerdem wagte der Weidi es um die dreimal, die Barbara schräcklichst zu erschräcken! Erstaunlicherweise klappte es immer wieder.

  • Die Susi versprach der Barbara eine halbe Brust. Bekommen hat diese jedoch Fisch.

  • Von folgenden kulinarischen Experimenten wurde dringend abgeraten:

    - Marshmallows im Schokofondue

    - Ricecracker mir Marschmallows überbacken

  • Die Julia trug coole Hausschuhe – ein seltener Anblick!

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  • Vier Personen waren erkältet, eine hatte dies bereits hinter sich, bei einer weiteren sollten sich bald erste Symptome zeigen. Trotzdem wurde scharf gegessen.

  • Getrunken wurde unter anderem aus einem Wassertopf (O-Ton Tom). Wein gab´s aber auch.


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  • Gegessen wurde reichlich spät, da die Stärke mit der Magi so spät kam.

  • Mit leerem Magen stellt es für die Judith ein Ding der Unmöglichkeit dar, Karten zu spielen.

  • Der Tom wagte einen bereits von seinem Namensvetter zwei Wochen zuvor ausgefochtenen Kampf mit der Balkontür.

  • Die Judith wurde von der Barbara dazu gezwungen, ihren Teller leer zu essen, obwohl sie nicht mehr konnte.

  • Die Barbara plauderte arglos diverse Passwörter aus.

  • Die Julia versuchte mit Hilfe einer Wette zwischen dem Weidi und der protokollführenden Person die Nachtischreste loszuwerden: „Wer von euch diesen (riesigen) Löffel am weitesten in den Mund bekommt und am doofsten dabei aussieht, kommt auf den Blog!“ Im Gegensatz zum Weidi ging Letztgenannte nicht darauf ein – zurecht, denn so doof wollte sie wirklich nicht aussehen. Vom allerdoofsten Gesicht existiert zu unser aller Leidwesen jedoch kein Photo.

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Sollte sich jemand für das äußerst leckere und ganz und gar unaufwändige Rezept der Hauptspeise interessieren, so möge er unter „Kulinarisches – Kochen mit der WG“ nachsehen.

Von der Nachspeise existiert bislang kein Rezept. Dies wird jedoch dringendst von der Barbara erbeten, da das Dessert durch den besonderen Balsamico-Touch der Beerensauce herausragte.

Kochabend am 7.11.06 00:17


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