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Bayerische Creme auf Himbeerspiegel

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für 4 Personen braucht man:


- 1 Vanileschote alternativ ein Päckchen Vanillezucker
- 1/4 L Milch
- 4 Eigelb
- 100 g Zucker
- 8 Blatt Gelatine
- 500 g Schlagsahne

Für den Himbeerspiegel braucht man eine Packung gefrorene Himbeeren (natürlich gehen auch frische, wenn man sie bekommt und sich das leisten möchte) und etwas Puderzucker (nach Geschmack).

Zuallererst trennt man die 4 Eier sorgfältigst! Eiweißreste können wir nicht gebrauchen, die gerinnen nur blöde. Dann verrührt man den Zucker mit den vier reinsten Eigelben (sagt man das so? was ist der Plural von Gelb?) langsam cremig, aber nicht schaumig (wie sagte einst ein Assi so schön? "Erfahrungswert".
Dann kocht man die Milch zusammen mit der Vanille (in welcher Form auch immer) auf. Anschließend gibt man die aufgekochte Milch unter Rühren zur Eimasse.
Eigentlich müsste man den Topf jetzt auswaschen, damit keine störenden Milch(haut)reste dran sind, aber ich hab das immer weggelassen, so störend fand ichs nicht.
Dann gießt man nämlich die Creme in den Topf zurück. Jetzt muss man den Herd auf niedrige bis mittlere Stufe schalten und die Creme unter ständigem Rühren erhitzen, aber keinesfalls kochen!!!! Sonst wäre aaaaaalles ruiniert!!!!!
Jetzt kommt meine Lieblingsstelle:
Die Creme "bis zur Rose abziehen" - das bedeutet, wenn man den Kochlöffel aus der Creme herausnimmst, er dann mit Creme überzogen ist, und man draufpustest, entsteht so ein schönes rosettenartiges Muster. Also einfacher ausgedrückt, die Creme ist dick genug, dass sie den Löffel ohne weiteres überziehen kann und nicht runtertropft. Außerdem macht sie Muster beim Draufpusten.
Dann weicht man die Gelatine ein und löst sie in der warmen Creme auf. Hin und wieder muss man jetzt noch Rühren, aber ansonsten kann man sie ein Weilchen in Ruhe lassen, bis sie ordentlich ausgekühlt ist und zu gelieren beginnt (ganz wichtig: zu gelieren BEGINNT - sie soll noch nicht vollständig geliert sein!)
Zu diesem Zeitpunkt könnte man auch aufhören, dann hätte man eine Englische Creme - oder einfacher: eine Vanillesauce (allerdings müsste man für ne Sauce die Gelatine weglassen).
Bayerische Creme schmeckt aber noch besser, deshalb schlägt man jetzt die Sahne so steif wie geht (ohne, dass die zu Butter wird, versteht sich!) und zieht sie unter die Creme.
Nun ist die Creme fast fertig, man muss sie nur noch in kalt gespülte (für den Fall, dass man sie stürzen will) Dessertschalen oder eine große Schüssel füllen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sie schlussendlich doch noch ordentlich gelieren kann.

Für den Himbeerspiegel muss man nun die (aufgetauten) Himbeeren mit Puderzucker pürieren und anschließend durch ein feines Sieb passieren, damit die doofen Kerne draußen sind (je größer das Sieb desto besser, sonst braucht man eeeeeewig!).

 

Phutzi am 19.1.07 13:02


Magis Geburtstagskochabend (11.01.2007)


Anwesend: der Kochabend (später auch Magis neuer Mann)


Essen:

  • lecker Lachs-Kokos-Kartoffel-Auflauf, selbstverständlich vom Geburtstagskind liebevoll zubereitet

  • lecker Chocolat-Pavot-Torte, selbstverständlich vom anerkannt besten und produktivsten Tortenlieferanten Weidi kreiert


Dieser Kochabend war in mehrerer Hinsicht ein ganz besonderer. Nicht nur der Tatsache wegen, dass es Magis Geburtstagskochabend war, nein, auch weil dieser Abend voller Ereignisse steckte, die so in der regulären Abfolge eines ganz gewöhnlichen Standardkochabends noch nie stattgefunden haben. Diese Ereignisse nun steigerten sich im Laufe des Abends beinahe exzessiv, begonnen mit einer relativ harmlosen Rebellion, die eine spontane Umkehrung der Menüfolge darstellte, über eine äußerst gefährliche Exkursion in die Arme einer bedrohlichen Naturgewalt, bis hin zu eiskaltem Mord aus krankhafter Eifersucht.


Lassen wir uns nun also zurückkehren an den Ort dieser schrecklichen Geschehnisse und noch einmal Revue passieren, was genau sich am Donnerstag, den 11.01.2007 zwischen 19 und 24 Uhr am Petuelring zugetragen hat...


Es begab sich aber zu einer Zeit, als ein normaler Standardkochabend begann. Die Köchin traf pünktlich ein und machte sich sodann eifrig ans Werk, ihre Köstlichkeit eiligst zu Tisch zu bringen. Doch trotz eines gut kalkulierten Zeitplanes, kam es zu einem Problem. Ein Problem, das bereits häufiger auftrat und wiederholt dem Vergessen anheim fiel. Der Ofen vertrug sich nicht sonderlich mit den, wenn auch liebevoll extradünn geschnibbelten, Kartoffeln und buk sie betont langsam, um ihnen – und uns - ein möglichst ausgedehntes Leiden zu bescheren. Unsere hungrigen Mägen zogen sich gequält zusammen, bei dem Gedanken an die bevorstehende Wartezeit. Um diese zu überbrücken, wurden daher schon vorzeitig die Gläser erhoben, um mit herrlich prickelndem Schaumwein auf das Geburtstagskind anzustoßen. Da dies aber noch längst nicht die Leere in unseren Mägen zu füllen vermochte, beschlossen wir, uns vor dem heißersehnten Hauptgang an der Torte gütlich zu tun.

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Während wir nun also genussvoll diese himmlische Kreation hinunterschlangen, hoben wir, beflügelt durch den Champagner in Glas, Torte und Tortendeko, zu einer niveauvollen Diskussion über den Alkoholgehalt dunkler Rotweine an. Wieso sind die von dunklerer Farbe schwerer als leichte Rotweine? Mag es an der Schale liegen oder an den statistisch verteilten faulen Exemplaren, die womöglich auch die Farbe ausmachen? Diese Erkenntnis schockierte uns zutiefst. Auch schockierend war für unsere tapfere Judith, zu erfahren, dass die Magi den Eindruck erweckte, sie wisse besser Bescheid in Judiths Fach als diese selbst. Dies ängstigte sie über die Maßen. Zu ihrer Verteidigung und Judiths Beruhigung, hob die Magi zu einer umfassenden Erklärung darüber an, dass sie nur eine „Wendy ohne Pferd“ sei. Um ihrer Oberflächlichkeit und Coolness zu fröhnen, behauptete sie, sei sie jeden Tag in der Innenstadt und wisse genau, dass dort kein „Mr & Lady Jeans“ zu finden sei. Desweiteren lebt sie in ständiger Angst, es gäbe unter dem ganzen Haufen agressiver Frauen, mit denen sie sich täglich in ihrer Bildungsstätte umgibt, einige Exemplare, die für immer teuerere und coolere Kleidungsstücke bestitzen als die Beklagenswerte, die deshalb auf ewig vergeblich mit ihnen mitzuhalten versucht, selbst wenn sie noch so viel von ihrem sauer verdienten BaföG für Klamotten ausgibt. Diese Tatsache bestürzte uns zutiefst, war doch die nun so oberflächliche Magi zu einer früheren Zeit „ganz cool und anders... also nicht cool , aber anders“. Diese Wandlung mussten wir jedoch zu unserem Entsetzen auch bei unserer Barbara feststellen. Da sie nun auch den Coolen in ihrem Semester angehört, obliegt es ihr nicht mehr, mit niederen, uncooleren Menschen zu sprechen. Das wäre unter ihrer Würde und ganz und gar nicht im Sinne ihrer geschätzten coolen Gefolgsleute, die ihr den Umgang mit derartigen Subjekten strengtens untersagten. Ebenfalls auf bloße Äußerlichkeiten fixiert zeigte sich zudem noch unser Julchen, was sich in gieriger Habsucht gegenüber der Barbara äußerte: „Ich will deine Haare nicht machen, ich will sie haben!“ Um uns die Wartezeit ein wenig kurzweiliger zu gestalten, kam die Idee auf, dem „Gemüsekrimi“ von Willy Astor zu lauschen, da einige Banausen dieser noch nicht zu Ohren gekommen ist (die PFP muss sich schändlicherweise dazuzählen). Damit dies möglich werden konnte, musste zunächst die Magi zum Schweigen gebracht werden. Da dies aber durch die PFP nicht bewerkstelligt werden konnte, („Halt den Mund!“ ) musste dieser Programmpunkt des Abends leider entfallen.

Stattdessen ging man zu einem weiteren erfreulichen Teil des Abends über: die Bescherung des glücklichen Geburtstagskindes. Dies ist der Moment, in dem Magis neuer Mann in ihr Leben trat.

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Doch allzu früh sollte er ihr wieder genommen werden... Regte sich da schon die Eifersucht in einem gewissen jungen Magier? Unsere liebe Magi freute sich jedoch ahnungslos über ihren neuen Gefährten, mit dem sie allsbald schmutzige kleine Spielchen spielte, und darüber, dass wir ihr mit ihrer neuen Shisha nicht nur eine, sondern gleich mehrere Partys beschert hätten.

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Weil aber die Kartoffeln jedoch vom unbarmherzigen Ofen noch immer nicht erweicht werden konnten – um dies festzustellen, machte unsere Köchin den Test: leider konnte sie das gute Stück nicht ohne erhebliche Anstrengung durchbeißen – und unsere gute Magi auch durch angestrengtes Hauchen in den feindseligen Ofen, um die Temperatur dort um ein Vielfaches zu erhöhen, nichts ausrichten konnte, schlug die listige Judith vor, die Früchte der Erde zu täuschen und schon einmal den Tisch für das bevorstehende Mahl zu bereiten, um in ihnen den Eindruck zu erwecken, wir seien bereit. Zu unser aller Leidwesen fielen die schlauen Biester nicht darauf herein und wir sahen uns zu einer wahrhaft abscheulichen Tat gezwungen – einer unserer Lieben das (Lebkuchen-)Dach über dem Kopf zu entreißen und es gierig in unsere aufgerissenen Schlünder zu stopfen... Auch an den Verputz machten wir uns ohne zu zögern. Um uns von dieser Greueltat abzulenken, erzählten wir uns Schauermärchen über beklagenswerte Geschöpfe, die, ebenso wie uns, die Futtergier zum Wahnsinn trieb. Rala, zum Beispiel, eine goldige Hamstermaid, erzittert nun vor ihrem Fraß, weil er einst drohte, ihre Backen zu zerreißen. Ebendiese vollgestopft mit lebenswichtigen Vorräten kam das arme Ding nicht mehr durch die Öffnung ihrer Behausung und vergaß in ihrer Panik ganz das Einlegen des Rückwärtsganges. So biss sie einer helfenden Hand heftigst in den Finger, ließ es jedoch zu, dass eine andere helfende Hand die großen Stücke in ihren Backen zu Mus quetschte. Auch trug es sich wahrlich zu, dass ein Kätzchen im Hause Maier sich so nach Futter verzehrte, dass es den Kopf in eine Dose steckte, aus der es sich nur mithilfe eines Dosenöffners befreien ließ.

Endlich, da wir uns die Zeit mit kurzweiligen Anekdoten vertrieben hatten, war auch unser langersehntes Mahl soweit, verzehrt zu werden und führwar – es war köstlich! Vor Freude darüber ließ sich sogar der Weidi endlich dazu hinreißen, seinen gewohnten Platz in den Reihen der schlechtesten Witze einzunehmen. Bei einem Gespräch über Klassik erwähnte die Barbara, sie habe davon massig auf ihrem PC, woraufhin unser Weidi sie korrigierte: „Du meinst Klassik“. Nun denn, das sei mal so dahingestellt. Auch unsere Magi fühlte sich zu einer Aussage hingerissen, die wohl nur in unsere Kategorie der besten Fremdworte zu stecken ist. Sie war der Ansicht, die diffuse Aggression bündele sich. Ein bestes Stilmittel konnte jedoch leider von der PFP nicht erspäht werden. Unsere liebreizende Judith schaffte es jedoch, unser aller Gesichter zu erhellen mit nur einem Wort, denn schon beim Klang dieses einen Wortes wird uns jedes Mal aufs Neue warm ums Herz und ein wohliger Schauer kriecht uns über die Zunge. Und daher hat es sich unsere tapfere Reckin zur Aufgabe gemacht, uns diese Freuden allwöchentlich zu bringen.

Sie sprach:

„Schokofondue“

Nun, da das Essen uns die Mägen schwer machte und die zweite Hälfte der Torte auf uns wartete, stürzten wir uns zur Verdauung in ein gewagtes Unterfangen – wir gingen in die Natur (Luitpold-Park) hinaus und begaben uns in die raue Wildnis, in der Orkanböen tobten und uns beinahe mit sich fort rissen. Nun gut, wir blieben am Boden, jedoch kleine Kieselsteinchen und Blätter traf es weniger glücklich und sie schlugen uns hart ins Gesicht. Doch bis dahin sollten noch alle knapp mit dem Leben davon kommen. Als wir jedoch zurückkehrten...

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Die Eifersucht in unserem jungen Weidimort war geschürt und er hob seinen Zauberstab und sprach ihn aus, den unverzeihlichsten aller Flüche... er kannte keine Gnade, rief „AVEDA KEDAVRA“ und dem armen Manne barst sein hübscher Kopf.

Glücklicherweise ist ihm sein bestes Stück erhalten geblieben...

Dennoch ist dies wohl eindeutig als Unhöflichkeit des Abends anzusehen!!!

Phutzi am 18.1.07 17:49


Freut euch! Es gibt weitere Photos!
Phutzi am 18.1.07 15:08


Schweinelende mit Champignogn-Tomaten-Sauce und Rosmarinkartoffeln


Zutaten:

  • pro Person ein Schweinelendchen

  • eine Schale frische Champignons

  • zwei Gläser getrocknete Tomaten in Öl

  • 1 Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • etwas Mehl

  • etwas Wasser oder Weißwein

  • Milch

  • ein halber Becher Schlagsahne

  • etwa 2 Esslöffel Frischkäse

  • Kartoffeln, möglichst frisch mit schöner Schale

  • Rosmarin (vorzugsweise frisch, aber es schmeckt nachgewiesenermaßen auch mit getrocknetem)


Zubereitung:

Die Kartoffeln werden gewaschen und ca. 20 min gekocht. Währenddessen würfelt man die Zwiebel und dünstet sie in etwas Öl in einer tiefen Pfanne glasig. Die Champignons werden in Scheiben geschnitten, zu der Zwiebel gegeben und ebenfalls angebraten. Wenn man den Eindruck hat, die Pilze wären genug angebraten, bestäubt man sie mit Mehl und löscht das ganze mit etwas Wasser/Wein ab. Dann gibt man etwas Milch dazu (die Mengen obliegen hierbei dem Augenmaß), lässt etwas köcheln und gibt dann den halben Becher Schlagsahne zu (wenns beliebt, darfs ein bisschen mehr sein). Sodann lässt man die Sauce auf kleiner Flamme weiterköcheln und wendet sich den Kartoffeln zu. Wenn diese einigermaßen durch sind (muss nicht ganz sein), schneidet man sie in Viertel-Speitel (wenn die Schale glatt und sauber ist, kann man sie mitessen) und brät sie in einer großen heißen Pfanne mit Öl von allen Seiten knusprig braun an. Währenddessen kann man schonmal den Knoblauch fein hacken und die Tomaten in Streifen schneiden. Kurz vor dem gewünschten appetitlichen Bräunungsgrad der Kartoffeln fügt man den Knoblauch, den Rosmarin und etwa die Hälfte der Tomaten zu und brät noch ein bisschen weiter. Nun kann man sich erneut der Sauce für den letzten Schliff zuwenden. Die andere Hälfte der Tomaten muss jetzt dahinein, die zwei Esslöffel Frischkäse werden untergerührt und gewürzt ist auch nicht. Letzteres tut man mit Salz und Pfeffer und nach Belieben Kräuter der Provence oder auch einfach Rosmarin.

So, nachdem Sauce und Kartoffeln nun bereit stehen, kann man auch noch schnell die Lenden waschen, salzen, pfeffern und anbraten. Dann kann auch schon angerichtet werden!

Phutzi am 16.1.07 20:54


Kochabend (irgendwann im letzten Jahr)

 

Gekocht hat die Phutzi und zwar sehr leckere Rosmarinkartoffeln, Pilzen und getrockneten Tomaten. War hervorragend! (Bitte Rezept nachreichen!)

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Gäste: Bis auf Ludgar haben alle abgesagt! (Zur Erklärung: Ludgar ist Phutzis Georg)

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Die Phutzi hat ganz fleißig gekocht, während Julila, Magi, Judith und die PFP in Julilas Bett herumgelungert sind.

Während des Kochens hat sie ihre tiefe Zweitstimme trainiert. ODER: Vielleicht ist doch der Weidi aus seinem Zimmer gekrochen? Wer weiß...

Beim Essen gabs dann leckeren Rotwein. Phutzi hatte aber wohl etwas zu viel davon, als sie zu singen angefangen hat. ;-)

Besonderheiten des Abends:

- Niveauvolles Gespräch über Kräuter und deren Angelegenheiten

- Magi zeigt sich völlig bibelfest

- Judith macht Uri Geller Konkurrenz (ob der auch Ikeabesteck benutzt?)

- Gesetz von Judith: Gebt alten Menschen, kleinen Kindern und Spaniern NIE rohe Eier zu essen!

- Ausserdem hat es die liebe phantastische Judith mal wieder geschafft, das Schokofondue zu erwähnen

- Magis äußerst stylisches Pflaster, auf dem eine Meerschweinchen-Katze abgebildet ist, passt zu ihrem Pulli

- Judith fordert einen eigenen Ehrentitel: "Eure Schokoladigkeit"

- Alle waren an diesem Abend voller schokosthetischer Empfindungen.

- Feststellung: Sächsisch wurde einstimmig zum unerotischsten Dialekt aller Zeiten gekürt.

Höflichkeit des Abends:

- Weidi macht allen den Betti-Tee (und war schon alleine dem Geruch nach auf dem richtigen Weg)

Unhöflichkeiten des Abends:

- kassiert die PFP: Diese war zu faul, um nach Judith zu treten und auf sie zu spucken. (warum das unhöflich ist? fragt die Julila)

- noch einmal PFP: Die PFP diskriminiert Julila versehentlich wegen ihrer hochdeutschen Aussprache

Babs am 14.1.07 17:43


Kräuterkruste

So, hier kommt mal das versprochene Rezept für die Kräuterkruste, mit der man alle möglichen essbaren Sachen überbacken kann:

achtung: die krustenmasse muss vorher mindestens 1-2 stunden kühlen!

man braucht (z.B. für 4 große gefüllte Tomaten) :

- 5 Scheiben Toastbrot

- 1 Topf Basilikum

- 1 Bund Petersilie - 50g Creme fraiche

- 100g weiche Butter zur not gehts auch mit getrockneten kräutern, ist aber ned von mir zu empfehlen, weil man den unterschied schon noch rausschmeckt! sollte keine creme fraiche da sein, geht auch zur not frischkäse (z.B. schnittlauchring)

so wirds gemacht:

- Toast entrinden, würfeln und so klein wie irgendwie möglich machen (praktisch wäre ein alleszerkleinerer, aber wer hat den schon), nach möglichkeit fein mahlen

- Basilikum und Petersilienblättchen abzupfen, waschen und grob hacken. Mit creme fraiche zusammen pürieren. Basilikumpaste mit butter und toastbrot vermengen (tip: geht am besten mit der hand).

- die masse dann in einem streifen auf ein stück backpapier geben und mit hilfe des papiers zu einer rolle formen (durchmesser größer als der durchmesser der tomaten!).

- gut einwickeln und 1-2 stunden kühl stellen die kruste wird auf die zu überbackenen sachen nach wahl gelegt und im ofen bei 225 grad ca 10 minuten gebacken. achtung: die kruste schaut ned unbedingt hart aus, auch wenn sies dann schon ist, also lieber mal öfters ofen aufmachen und festigkeit überprüfen!

kochabend am 11.1.07 14:39


Kochabend vom 23.11.06

Gäste: Weidis 2 Physiker: Felix und Stephan; Jue


Heute mussten wir auf einen Ersatzblo(g)ck zurückgreifen, da der offizielle Block bei der kranken, geschwollenen Barbara verweilt. Der Ersatzblo(g)ck ist ebenfalls von wunderschönem Design und macht dem Original alle Ehre.

Es gab anregende Gespräche und heiße Diskussionen:

  • Die Magi hat vor einen Vampir-Werwolf-Film zu drehen in dem die Phutzi die Hauptrolle spielen soll. Phutzi besteht aber darauf ausschließlich einen Vampir zu spielen, worauf die Magi dann lieber die Hauptrolle selbst übernehmen will, da es sich dabei um einen winzigkleinen Vampir handeln soll, der sich an Vollmond in einen winzigkleinen Werwolf verwandelt.
  • Es wurde von Julia und Magi bedauert, dass der Weidi den *„Dosentest“ nicht bestanden hat. (*Dosentest: Der Weidi hat übersehen, dass die Dosen eine Lasche zum öffnen haben – und hat sie allesamt mit dem Dosenöffner bearbeitet. Die Magi hatte die Dosen zuvor dafür präpariert, indem sie sie einfach auf den Kopf gestellt hatte – wie raffiniert!)
  • Weil die Julia keinen Chiligeruch in ihrem Zimmer mag, hat sie mal wieder die Musik rausgeholt. Da diese dann wesentlich zu laut eingestellt war, bemängelte die PFP, dass ihr von der Musik noch schlechter wird.
  • Heute musste die Julia mal wieder um ihr Gericht bangen, diesmal keine Pizza, sondern ein riesiger Pudding der einfach nicht fest werden wollte. Ob sie ihn zum Festwerden überzeugen konnte oder ob wir den Pudding aus der Form löffeln mussten, erfahrt ihr weiter unten im Blog.
  • Die Türklingel hat heute wunderbar funktioniert und wurde trotz der lauten Musik nicht überhört.
  • Das mit der Wasserschüssel hat sich anscheinend noch nicht rumgesprochen, da der Jue gerade noch davon abgehalten werden konnte sich die Hände darin zu waschen.
  • Phutzi war mal wieder als Farbberaterin tätig, was Jue dazu veranlasste laut zu summen und seinen Kopf auf den Tisch zu schlagen. Diese zeigt keine Gnade und entzog der Julia die Erlaubnis schwarz zu tragen. Außerdem stellten Magi und Phutzi fest, dass keiner außer ihnen die Farbe Oktarin kennt – was die beiden dazu veranlasste überlegen zu lachen.
  • Magi erkannte warum Korkmatten gegen Wasseradern schützen: wahrscheinlich weil sie auf dem Wasser schwimmen!!!
  • Weidi erwiderte auf die Frage von Jue, wie groß eigentlich die Wohnung ist – „das hast du doch vorhin gesehen!!!“
  • Die PFP attackiert die Magi vor lauter Schreibwut mit dem Stift – entschuldigt sich aber gleich darauf bei ihr.
  • Thema Nummer 1: Studium Nummer 2: Feuer (keiner kann die Finger davon lassen) Nummer 3: Der Film „Wer früher stirbt ist länger tot“ (zwischen Jue und Weidi)
  • Magi bezeichnete sich als „wir“ – sie scheint von lauter Magis umgeben zu sein.

Das Essen: Es gab heute Chili con Carne – Chocolate sowie für die Magi ein Topf voll Chili con Soja – Chocolate. Beides sehr delikat. Die Phutzi konnte es nur schwer ertragen, dass sich im Essen Paprika befand – diese musste natürlich von ihrem Teller eliminiert werden.
Das fleischlose Chili wurde von Jue als Freakzeug bezeichnet, jedoch nicht als eklig befunden, wie es Weidi nannte.
Magi versicherte, dass es genfreies Soja sei.
Aufgrund der Frage von der PFP, ob in dem fleischlosen Chili Tofu sei, wurde darüber diskutiert was eigentlich Tofu genau ist, es wurde keine Einigung erziehlt. - Was ist eigentlich Tofu? -
Das essen war so gut, dass die Gäste sogar nach Plastiktüten fragten, um es sich mitnehmen zu können, aufgrund der geringen Reste war dieses dann leider doch nicht möglich. Vor allem da sich Jue noch eine „Proteinbonusrunde“ gönnte. Die PFP bot sich an viel vom Nachtisch zu essen, was sie nachher bereute.

Der Nachtisch:
Vanillepudding mit heißen Himbeeren.
Der Pudding war leider trotz Gefrierfach und gutem Zureden leider zusammengesackt, was dem Geschmack und dem Aussehen keinen Abzug gab.
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Wenn die PFP zu ihrer großen ersten Portion noch eine zweite genommen hätte, hätten 8 Personen eine Portion für 24 gegessen.
Die PFP drohte damit den Tisch zu kontaminieren, wenn sie noch etwas zu essen bekommen sollte.

Nach dem Essen:
Als Magi und Phutzi zum spülen in die Küche verschwanden, herrschte eine höhere Männerquote vor, was dem Gesprächsniveau nicht gut tat.
Dabei entstand die Unfreundlichkeit des Abends vom Weidi: „Sogar die Julia hat MatheAbi gemacht.“
Außerdem imitierte der Jue Judith beim Gestikulieren.
Weidi stellte fest, dass er außerhalb der WG auch schlechte Witze macht. Außerdem sagte er, dass die schlechten Witze einfach raus müssen.
Als Weidi seine zweite Unhöflichkeit des Abends begann und mit einem Physikfachgespräch die Runde aufhellen wollte, brachte Jue seinen zweiten schlechtesten Witz: „Wollt ihr das totale Differential?“ (in „hitlerdeutsch" ).
Danach schwelgte Weidi in Erinnerungen über den Rock einer ehemaligen Lehrerin und outete sich als Sadist, als er sagt: „alles was der Frau wehtut ist gut“
Zum Abschluss des Abends wurden noch die schlechtesten Lokalitäten in München gekürt: 1. Nachtgalerie, 2. 4004, 3. Milchbar, außerdem wurde dabei noch das Night Flight erwähnt.
Damit endete der überaus lustige Abend.

Fremdworte des Abends:
Viele, die sich die PFP nicht merken konnte, da ihr die Worte fremd vorkamen.
Der Weidi empfand das Wort: khaki (die Farbe) für ein Fremdwort, worauf die anwesenden weiblichen Personen mit Unverständnis reagierten.

Schlechtester Witz des Abends:
Nr.1: es ging dabei um die Paprika:
„Es stellt sich nur die Frage, ob das Endlager auch die Endlösung ist“ [Weidi]
Nr.2: bei der Feststellung dass niemand außer Magi schwarz tragen darf:
„Wir sind halt einfach schwarze Strahler“ [Jue]
Nr.3: „Wollt ihr das totale Differential?“ („hitlerdeutsch" ) [Jue]

Unhöflichkeit des Abends:
Nr.1: Weidi beleidigt Julia (siehe oben)
Nr.2: Weidi führt mit seinen Physikern Physikfachgespräche Nr.3: Weidi (wurde erst bekannt, als der Großteil der Runde schon gegangen war): befindet, dass die anderen Kochabende alle langweilig waren. [nur weil die PFPnicht anwesend ist, heisst es nicht, dass sie so etwas nicht mitbekommt ]

Unkommentierte Aussagen:
„So braun wie Juristinnen sehen Türkinnen nicht aus“ [Magi]
„Das ist ein Typ, den möchte ich einfach nur schlagen“ [Weidi]
„Der Typ hat so ne schmierige Konsistenz – den kann man gar nicht anschauen“ [Felix]
„Wir versetzten die Phutzi mit Kobalt, damit ihr Seelendiamant schön blau wird“ [Judith]

Bemerkungen:
Die PFP ist vom spülen befreit, da sie sonst nicht alle Geschehnisse festhalten kann.

Judith am 27.11.06 13:24


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